
Den Terroranschlag in Christchurch haben die Hinterbliebenen noch lange nicht verkraftet. Vor der Urteilsverkündung kommen sie zu Wort. Der Angeklagte schweigt.

Die „Christchurch Attacks“ bedeuteten für Neuseeland das Ende einer Idylle. Am zweiten Tag der Anhörung erzählt ein Angehöriger, wie er die grausame Tat unwissentlich auf Facebook mitverfolgt hatte.

„Die Regierung Myanmars hat den Rohingya-Muslimen die Staatsbürgerschaft genommen, ihre Heimat, ihren Besitz, ihre Würde“, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

In Neuseeland brechen tiefe Wunden wieder auf. Bevor das Urteil gegen den Christchurch-Attentäter gesprochen wird, haben Überlebende und Angehörige der 51 Toten das Wort. Im Gerichtssaal stehen sie dem Rechtsextremisten direkt gegenüber.

Im August 2017 begann die Armee von Myanmar mit der Vertreibung von mehr als 700.000 muslimischen Rohingya. Noch immer besteht keine Aussicht auf Rückkehr.

Kommission lehnt Kandidatur der muslimischen Rohingya für die Parlamentswahl in Myanmar ab. Menschenrechtler protestieren gegen den Ausschluss.

Wo einst eine Moschee stand, soll nun ein Hindu-Tempel gebaut werden. Für viele indische Muslime ist dies ein weiteres Zeichen der Unterdrückung.

In der Esselam Moschee in Lyon ist am Donnerstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Das ist der zweite Moscheebrand innerhalb einer Woche in Frankreich.

Viele Europäer empfinden die Folgen von Migration als Gefahr für die nationale Sicherheit. Unter den Deutschen sind 24 Prozent dieser Meinung.