
In einem offenen Brief kritisiert der Arbeitskreis Muslimischer Sozialdemokraten die Entscheidung des Berliner Senats zum Kopftuchverbot im Öffentlichen Dienst und fordert Landesvorsitzenden Jan Stöß auf, dagegen vorzugehen. Wir veröffentlichen den Brief in voller Länge.

Islamische Religionsgemeinschaften wollen sich stärker in der Flüchtlingshilfe engagieren. Dabei sei das Misstrauen gegenüber muslimischen Helfern ein großes Hindernis.

Das geltende Berliner Neutralitätsgesetz, das Beamten das Tragen religiöser Symbole verbietet, wurde erneut bestätigt. Der Islamrat kritisiert die Entscheidung des Berliner Senats, das Tragen des Kopftuchs für Lehrerinnen oder Polizistinnen in Berlin nicht zu erlauben.

Das Licht am Erfurter Dom wird heute während der AfD-Demo ausgeschaltet. Das Bistum wolle so seinen Protest gegen die islam- und fremdenfeindliche AfD zum Ausdruck bringen.

In Stuttgart wurde ein Rat der Religionen gegründet, dem christliche, jüdische und islamische Gemeinden angehören. Der Rat verfolgt das Ziel, vereint Flüchtlingshilfe zu betreiben und der Islamfeindlichkeit in der Gesellschaft entgegen zu wirken.

Tausende Anhänger der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung machen Sachsen zu einer Hochburg der Proteste gegen den Islam und Flüchtlinge. Wenn das Land am Dienstag die Konstituierung seines Landtages vor 25 Jahren feiert, wird auch darüber zu reden sein.

In Thüringen wurde ein breites Bündnis für Mitmenschlichkeit gegründet, um sich für Toleranz und Weltoffenheit einzusetzen. Islamische Religionsgemeinschaften gehören zu den Initiatoren des Bündnisses.

Immer mehr Muslime lassen sich in Deutschland bestatten. Deutsche Friedhöfe werden zunehmend multikultureller. Bestatter begrüßen diese Entwicklung.

Pegida ist ein Dresdner Phänomen. Nirgendwo sonst können so viele Anhänger mobilisiert werden. Andernorts ist auch der Protest meist stärker – eigentlich. Zuletzt kamen auch in Dresden Zehntausende zusammen. Wie es weitergeht, darüber sind die Pegida-Gegner uneins.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime (ZMD) Aiman Mazyek ist der Meinung, dass die hohe Anzahl der Flüchtlingen das Land wirtschaftlich und sozial stärken wird.