
In Berlin fand heute die Deutsche Islamkonferenz statt. Islamische Wohlfahrtspflege und Seelsorge und vor allem Flüchtlingshilfe als ein Bereich der Wohlfahrtspflege haben die heutige Sitzung dominiert
Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan bringen eigene religiöse Vorstellungen mit. Damit verschieben sich die Gewichte in der islamischen Gemeinschaft. Der Islam wird vielfältiger und arabischer.

Gegen die islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bewegung gibt es deutschlandweit Widerstand. Tausende meldeten sich am Wochenende im Internet, um einen Aufmarsch von Pegida zum Jahrestag der Pogromnacht zu verhindern.
In Sachsen-Anhalt leben nur wenige Muslime. Das Land will aber bis Ende des Jahres ein Islam-Forum gründen. Nicht zuletzt, um die Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe zu stärken.

Der Philologenverband in Sachsen-Anhalt warnt in seiner Verbandszeitschrift vor Belästigung junger Mädchen durch muslimische Flüchtlinge. Es ist von einer „Immigranteninvasion“ die Rede.

Laut einer aktuellen Umfrage des ARD ist die Hälfte der Bundesbürger besorgt über die hohe Flüchtlingszahl. Als einer der Gründe wurde die Angst vor einem wachsenden Einfluss des Islam angegeben.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Anschläge auf Flüchtlingsheime und geifernde Menschen bei fremdenfeindlichen Demonstrationen: Wissenschaftler beobachten zunehmend extreme Tendenzen in Deutschland mit Sorge.

Die Flüchtlingssituation beschäftigt Politik und Hilfsorganisationen weiterhin. Nun sprechen sich Berliner Seelsorger für eine Trennung der Unterkünfte nach Religionszugehörigkeit aus.