
Laut einer WDR-Umfrage vertritt die Mehrheit der Deutschen die Meinung der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Außerdem sei die Angst vor einem terroristischen Anschlag so hoch wie noch nie.

Verschiedene Kirchenvertreter betonten in ihren Pfingstpredigten die Zugehörigkeit der Muslime zu Deutschland.

Die Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka hat sich für die Gründung eines muslimischen Wohlfahrtsverbandes ausgesprochen. Ein solcher Wohlfahrtsverband müsse „Hilfe für alle und nicht nur für Muslime“ anbieten.

Der Münsteraner Politikwissenschaftler Ulrich Willems kritisiert eine staatliche Bevorzugung des Christentums. Von einer Sicherung der gleichen Religionsfreiheit von Muslimen könne bisher nicht die Rede sein.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick

Für ihn gehört der Islam zu den Fundamenten deutscher Kultur. Der Berliner Mittelalterhistoriker Michael Borgolte widerspricht der AfD und vielen Politikern.

Nach der Gründung des ersten Verbands muslimischer Flüchtlingshilfe (VMF) im März tagte der Verband nun in Köln. Besprochen wurden Herausforderungen und die strukturelle Vernetzung der muslimischen Flüchtlingshilfe.

Mit Blick auf zunehmende Hasspropaganda gegen Muslime soll die Polizei von 2017 an speziell islamfeindliche Straftaten erfassen. Unterdessen nimmt die Kriminalität von Neonazis und anderen Rechten in Deutschland offenbar weiter zu

Nach der Positionierung der AfD als Anti-Islam-Partei hatte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime (ZMD), Aiman Mazyek, die Parteichefin Frauke Petry zum Gespräch eingeladen. Ein Sprecher Petrys hat jetzt bestätigt, dass das Treffen am 23. Mai in Berlin stattfinden wird.

Im ersten Quartal 2016 wurden bereits sechs Angriffe auf Moscheen in Deutschland registriert.