
Im nordrhein-westfälischen Landtag hat erneut das gemeinsame Fastenbrechen anlässlich des islamischen Fastenmonats Ramadan stattgefunden. Geladen waren Vertreterinnen und Vertreter islamischer, jüdischer und christlicher Organisationen.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Sachsen-Anhalts Verfassungsschutzchef begrüßt das Engagement der Moscheegemeinden, und bezeichnet es als identitätsstiftend.

Der Islamrat empfiehlt auch muslimischen Jugendlichen das islamische Fastengebot im Ramadan einzuhalten. Vom Fasten seien nur Kranke und Schwangere befreit. Es dürfe allerdings kein Zwang herrschen.

Viele muslimische Flüchtlinge fasten im Ramadan. Doch wie soll man sich daranhalten, wenn man in einer Flüchtlingsunterkunft lebt, wo die Essenszeiten streng geregelt sind?

Den Muslimen in Rostock fehlen schon seit Jahren Gebetsräume. Mit den Flüchtlingen kamen weitere Muslime in die Stadt, die Situation verschlimmerte sich. Der Verein Societät Rostock maritim bietet nun eine Alternative.

Der Soziologe Armin Nassehi fordert die körperschaftliche Anerkennung des Islams in Deutschland und damit die Gleichstellung mit den christlichen und jüdischen Religionsgemeinschaften.

Die Bundesregierung und Kirchenvertreter übermitteln Muslimen ihre guten Wünsche zum Ramadan und rufen zu einem respektvollen Miteinander auf.

Ein Novum: Katholische, evangelische und islamische Theologen wollen die Universität Münster in einem Campus der Religionen unterbringen.