
Eine Lehrerin in Ludwigshafen ließ einen muslimischen Schüler einen Monat lang mit dem Rücken zur Klasse sitzen. Ihr Grund: Ablenkung. Die Schulleitung hat die Maßnahme bis zur Klage der Eltern genehmigt.

Im Jahr 2023 wurden bundesweit 5159 antisemitische Straftaten dokumentiert. Mit 3030 Straftaten wird der überwiegende Teil dem Phänomenbereich rechts zugeordnet.

Betroffene von Diskriminierung im Krankenhaus, in Arztpraxen oder während Therapien stoßen selten auf spezialisierte Anlaufstellen. Das belegt nun eine aktuelle Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Im Jahr 2023 hat es in Deutschland deutlich mehr Angriffe auf Muslime und Moscheen gegeben. Insgesamt wurden 1464 Straftaten erfasst. Besonders nach dem 7. Oktober sind die islamfeindliche Angriffe drastisch gestiegen.

Seit dem rechtsextreme Vorfälle an Schulen in Brandenburg öffentlich gemacht wurden, wird über den Umgang damit diskutiert. Eine Forscherin warnt vor einer Verharmlosung des Problems. Ein Bündnis sieht noch andere Schwierigkeiten.

Die Zahl rechtsmotivierter Angriffe, die eine Opferberatungsstelle in Sachsen beobachtet hat, ist 2023 gestiegen. Neben den Großstädten sieht sie auch einige Landkreise als Schwerpunkte.

Die Freitagspredigt der Muslime behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

In Bayern wurde eine muslimische Familie rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Täter warf eine Bierflasche gegen den Vater und schlug ihm ins Gesicht. Die Polizei ermittelt.

Antimuslimische und rechtsextreme Einstellungen haben laut dem aktuellen Thüringen Monitor in der Bevölkerung binnen Jahresfrist deutlich zugelegt. In den Jahren der Corona-Pandemie lag der Wert deutlich niedriger.

Religiöse Konflikte sind eine Herausforderung an deutschen Schulen. Forscher der Uni Vechta und der Internationalen Hochschule Bremen fürchten unter anderem eine Stigmatisierung muslimischer Schüler.