
Die Berliner Politikdidaktin kritisiert, dass das Thema Islam im Schulunterricht häufig vermieden wird. Sie fordert einen anerkennenden Umgang mit der Religion.

Im öffentlichen Diskurs werden Begriffe wie „Islamismus“ ohne Bedenken verwendet. Viele Muslime haben aber ihre Probleme damit. Es ist Zeit für eine Begriffsänderung. Aber welche?

Die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche, Margot Käßmann, hält eine Islamisierung Deutschlands für Unsinn. Auch der Flüchtlingszustrom würde Deutschland nicht islamisieren.

Der Münchener Kardinal Reinhard Marx fordert eine sachliche Debatte über den Islam in Deutschland. Die Multireligiosität sei längst gesellschaftliche Wirklichkeit.

Eine Untersuchung der Jacobs University Bremen (JUB) und der University of Maryland (USA) kommt zu der Erkenntnis, dass ein klarer Zusammenhang zwischen Ausgrenzung und Radikalisierung besteht.

Die muslimische Gemeinschaft im Londoner Bezirk Waltham Forest boykottiert ein Anti-Terrorprogramm der Regierung mit Verweis auf rassistische und diskriminierende Anklänge. Das Programm sei schlecht durchdacht, fehlerhaft und rassistisch.

Donnerstagabend wurde eine muslimische Studentin in Düsseldorf von bisher zwei Unbekannten verbal beschimpft, angespuckt und in den Rücken getreten.

Eine Hausaufgabe zum Thema Islam hat im US-Bundesstaat Virginia für einen Eklat gesorgt. Schüler sollten das islamische Glaubensbekenntnis nachzeichnen. Eltern waren empört.

Die Stadt Dresden hat wegen der Gefahr von Ausschreitungen für den kommenden Montag nur stationäre Kundgebungen genehmigt. Pegida-Anhänger und Gegner müssen damit an Ort und Stelle bleiben.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.