
Die DITIB steht weiterhin unter Druck. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte die Wahl eines Imams in den Landesvorstand kritisiert. Jetzt bahnt sich ein Kompromiss an.

Wo Muslime leben, sterben auch Menschen dieses Glaubens. Ihre Bestattungen unterscheiden sich von dem in Deutschland Gewohnten. Im Nordosten ist das Thema noch relativ neu. Erste Kommunen haben Wege gefunden, andere suchen noch.

Am Wochenende betonte Papst Franziskus, dass keine Religion terroristisch sein kann. Gewalttätige Menschen gebe es überall. Angela Merkel forderte zeitgleich, dass der Islam sich vom „Islamismus“ trennen müsse. Zwei verschiedene Ansätze.

Unbekannte haben die Außenfassade der Wuppertaler DITIB-Moschee mit politischen Schriftzügen beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.

Medienberichten zufolge zweifelt das Bundesjustizministerium am geplanten Verschleierungsverbot für Beamtinnen, Soldatinnen und Richterinnen. Ein Verbot sei verfassungsrechtlich riskant.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Die DITIB wird mit Spionagevorwürfen unter Druck gesetzt. Zur Unterstützung hat der Bund der Muslimischen Jugend (BDMJ) eine Petition gestartet.

Nach Angaben der Bundesregierung haben islamfeindliche Kundgebungen im vergangenen Jahr stark an Zulauf verloren. Dennoch sei die Zahl der Angriffe auf Moscheen um ein Fünftel gestiegen und somit so hoch wie nie zuvor.

Die DITIB steht nach mutmaßlichen Spitzel-Aktivitäten einiger Imame für die Regierung in Ankara stets in der Kritik. Heute morgen wurden in vier Wohnungen Razzien durchgeführt. Die DITIB äußerte sich nun zu den Durchsuchungen.

Im historischen Bahnhof von Lüchow im Wendland haben Bauarbeiten begonnen: In Eigenleistung errichten gläubige Muslime die erste große Moschee der Region. Imam wird ein HNO-Facharzt, der den Bahnhof gekauft hat.