Artikel von: admin

Gedenkveranstaltung
Der Völkermord in Srebrenica jährt sich zum 23. Mal
Heute vor 23 Jahren wurde in Bosnien ein Völkermord begangen. Mitten in Europa ermordeten serbische Soldaten mehr als 8.000 muslimische Bosnier in Srebrenica. Der Hauptverantwortliche Ratko Mladić wurde letztes Jahr verurteilt.

Justizministerium
Entschädigungszahlungen für Opfer rechter Gewalt gestiegen
Die Entschädigungszahlungen für Opfer rechtsextremistischer Gewalt sind deutlich höher als in den Vorjahren. Im ersten Halbjahr 2018 waren es fast eine halbe Million.
Es ist ein historisches Urteil: Nach mehr als fünf Jahren NSU-Prozess wird Beate Zschäpe als Mörderin verurteilt, bekommt lebenslänglich. Doch der juristische Streit dürfte damit noch nicht zu Ende sein: Erwartet wird, dass der Bundesgerichtshof das Urteil überprüfen muss.

Nachgefragt
Warum es Gott nicht gibt und er doch ist
Autoren schreiben hunderte Seiten. Doch was passiert, wenn sie ihr Buch auf seine Essenz herunterbrechen müssen? Unsere Serie „Nachgefragt“ liefert Antworten. Heute Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi und sein Buch „Warum es Gott nicht gibt und er doch ist“.

Grundsatzerklärung
„Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit nicht gleichsetzen“
In einer Grundsatzerklärung fordern 30 jüdische Organisationen mehr Sensibilität gegenüber judenfeindlichen Äußerungen und Angriffen. Antisemitismus sei nicht mit anderen Formen von Hass gegen Gruppen gleichzusetzen – insbesondere nicht mit Muslimfeindlichkeit.

Emmanuel Macron möchte neue Strukturen für den Islam in Frankreich schaffen. Allerdings erschwert die Trennung von Kirche und Staat die Zusammenarbeit mit offiziellen Islam-Institutionen.

Österreichs Vizekanzler plant noch diesen Sommer ein Kopftuchverbot in Kindergärten umzusetzen. Das von der Regierung geplante „Kinderschutzgesetz“ soll dann im nächsten Jahr ein Verbot an Volksschulen ermöglichen.

In Bayern läuft der erfolgreiche Modellversuch „islamischer Religionsunterricht“ aus. Die Landesregierung plant keine flächendeckende Ausweitung des Schulfaches.

NSU-Ombudsfrau
„Viele Deutsche verstehen Einwanderung noch nicht“
Die Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer warnt davor, das Thema Einwanderung zu missverstehen und politisch zu instrumentalisieren. Insbesondere die Politik der AfD sei ein Nährboden für Gewalt.

Berufsverbot im Jahr 1998
Fereshta Ludin: „Ich bereue nichts“
Fereshta Ludin wurde ungewollt zu einem Symbol des Widerstandes. Sie wollte Lehrerin werden, doch aufgrund ihres Kopftuches bekam sie vor rund 20 Jahren ein Berufsverbot. Im Interview erinnert sich Ludin zurück und erklärt, wie sie die Zeit damals erlebt hat und wie sie die heutige Situation bewertet.












