Gedenktag

Berlin führt Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit ein

Berlin führt den 15. März als Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit ein. Der Senat will den Gedenktag sichtbar machen und den Dialog mit Moscheegemeinden stärken.

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2025
Muslimin in Berlin
Muslimin in Berlin © Shutterstock, bearbeitet by iQ.

Der 15. März wird künftig auch in Berlin als „Internationaler Tag gegen Islamfeindlichkeit“ begangen. Das Abgeordnetenhaus beschloss dies auf Antrag der Fraktionen von CDU und SPD. Der Beschluss wurde am 9. Dezember von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner unterzeichnet.

Der Senat ist damit aufgefordert, den von der UN-Vollversammlung anerkannten Gedenktag öffentlich zu thematisieren und sichtbar zu machen. Geplant ist unter anderem, verstärkt das Gespräch mit Berliner Moscheegemeinden zu suchen und sie bei Dialog- und Begegnungsveranstaltungen rund um den 15. März zu unterstützen.

Der Internationale Tag gegen Islamfeindlichkeit erinnert an den Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch am 15. März 2019, bei dem 51 Menschen aus islamfeindlichen Motiven ermordet wurden. Der Tag steht für Gedenken, Mahnung und internationale Solidarität mit Musliminnen und Muslimen, die weltweit von Diskriminierung und Gewalt betroffen sind.

Der Berliner Senat verweist zudem auf islamfeindliche Gewalttaten in Deutschland, etwa den Anschlag von Hanau im Februar 2020 oder die Ermordung von Marwa El-Sherbini im Jahr 2009. Diese Ereignisse zeigten, dass Islamfeindlichkeit eine reale Gefahr darstelle und Prävention dauerhaft notwendig sei.

Zum 15. März 2026 sollen zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützt werden, die mit Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit auf Islamfeindlichkeit aufmerksam machen. Zudem will die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung bis dahin ein Eckpunktepapier zur Prävention von Islamfeindlichkeit erarbeiten – gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie muslimischen Akteuren.

Leserkommentare

Volker sagt:
Geht's noch? Weshalb und vor allem wegen wem werden denn in Deutschland und weltweit Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte wegen Amokfahrer, Bombenleger und Messerstecher gesichert? Überwiegend islamistische Terroristen. Man sollte eher ein Gedenktag für Opfer moslemisch-islamistischem Terror einführen.
21.12.25
14:05
Andreas Haiduk sagt:
Dieser verdammte Islam hat in Europa nichts verloren!! Diese Religion ist dumm zurück geblieben und ich werde alles geben um solche zurück gebliebenen Menschen zu bekämpfen und vernichten. Weil sie die freien Gedanken verhindern wollen. Wir bewegen uns Jahrzehnte zurück mit diesem Verhalten. Und meiner guten Erziehung können die dankbar sein nicht mit noch mehr Gewalt bekämpft zu werden, weil Gewalt die Intelligenz der dummen ist. Und mir ist klar dass ich von solchen Wesen wie sie keine Antwort bekommen werde
21.12.25
20:56
Cumali Mol sagt:
Hier die Antwort lieber Andreas. Möge الله dein Herz mit der Wahrheit erleuchten.
22.12.25
21:56
Benno sagt:
Muslime wünschen vermehrt ein Kalifat und verdeutlichen ihre Meinung deutschlandweit aber auch international durch Anschläge und Terror. Solch ein Gedenktag ist ein Schritt zurück.
24.12.25
16:03
Mary sagt:
Ist das ein schlechter Witz?! In Deutschland und ganz Europa erleben wir eine massive Verschlechterung der Sicherheitslage durch islamistischen Einfluss. Unsere Straßen müssen mit Betonblöcken gesichert werden, Frauen haben Angst, sich abends oder nachts allein in der Innenstadt zu bewegen. Besonders jüdische Bürgerinnen und Bürger – die in Deutschland ohnehin eine leidvolle Geschichte haben – sind erneut stark betroffen: Synagogen stehen unter Polizeischutz. Gleichzeitig betreibt die Regierung aus meiner Sicht eine Art Gehirnwäsche, die unsere Intelligenz beleidigt. Das ist pures Gaslighting. Islamismus entsteht aus dem Islam, und der Islam gehört meiner Meinung nach nicht nach Europa. Ein Verbot wäre angemessener als ein internationaler Gedenk- oder Feiertag, bei dem wir uns symbolisch selbst zum Schlachthaus machen lassen. Unglaublich!
09.01.26
8:58