Der Bundesinnenminister Thomas de Maiziere und SPD-Politikerin Kerstin Griese warnen davor in Folge des Terroranschlags auf eine Pariser Redaktion, den Islam mit Terror gleichzusetzen. Außerdem rufen sie dazu auf an der Mahnwache des ZMD teilzunehmen.
Sowohl in Frankreich, als auch in Deutschland verurteilen Muslime die Morde von Paris aufs Schärfste. In Freitagsgebeten wurde das Thema angesprochen. Es ist eine Mahnwache für Montag geplant.
Der Generalsekretär der CDU Peter Tauber verurteilt die islamfeindlichen Parolen der PEGIDA und zieht dabei Parallelen zum Antisemitismus des 20. Jahrhunderts. Politiker warnen außerdem davor, Muslime pauschal für die Anschläge auf die Pariser Redaktion zu verurteilen.
Eine gemeinsame Studie der Bertelsmann-Stiftung und des Religionsmonitors zeigt, dass die Mehrheit der befragten Muslime in Deutschland sich mit der deutschen Demokratie verbunden fühlt. Demgegenüber stellt die Stiftung eine weitere Umfrage vor, die zunehmende anti-islamische Haltungen bei der deutschen Bevölkerung belegt.
Der Islamwissenschaftler Bülent Ucar teilt seine Sorgen im Hinblick auf die PEGIDA-Proteste mit. Fremdenfeindliches Gedankengut finde sich zunehmend auch in der gesellschaftlichen Mitte. Durch die Anschläge in Paris fühlt sich die Pegida-Bewegung nun auch noch gestärkt.
Nicht nur Pegida-Anhänger gehen heute auf die Straße, sondern auch Menschen, die gegen die Pegida-Bewegung sind. Islamische Religionsgemeinschaften und türkische Migrantenorganisationen rufen zur Teilnahme auf. Wir haben für euch die Gegendemonstrationen aufgelistet.
Die globalisierte Welt lässt sich nicht mehr einfach aufteilen. Das gilt auch für die klassische islamische Einteilung in „Dâr al-Harb“ (Gebiet des Krieges) und „Dâr al-Islam“ (Gebiet des Friedens). Wieso das so ist und welche Alternativen es gibt, diskutiert Prof. Dr. Ahmet Özel.
Heute Abend feiert die ganze Welt den Jahreswechsel. Die einen laut, die anderen lieber leise. Für Muslime ist Silvester kein besonderer Tag, trotzdem verbringen Jugendliche ihren Abend gemeinsam in ihrer Gruppe und bringen Herz und Verstand auf Vordermann.
Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2014. IslamiQ wünscht einen guten Start ins neue Jahr und freut sich auf die kommende Zeit.
Der von Niedersachsen angekündigte Staatsvertrag mit den muslimischen Religionsgemeinschaften trifft in Nordrhein-Westfalen auf keinen Wiederhall. Rot-Grün lehnt eine Anerkennung von Feiertagen oder die Lockerung des Kopftuchverbots ab.