
Am Donnerstag feiern Muslime auf der ganzen Welt das Opferfest und blicken auf die Pilger in Mekka, die in diesen Tagen den Hadsch (Pilgerreise) vollziehen. Die islamischen Religionsgemeinschaften gratulieren zum Opferfest und rufen zu Solidarität und Mitgefühl mit Bedürftigen und Flüchtlingen auf.

Hunderttausende Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Viele sind Muslime. Islamische Religionsgemeinschaften und Moscheegemeinden helfen bei Versorgung und Integration. Sie haben einen besonderen Zugang – sprachlich und auch über die Religion. Ein Besuch in Köln.

Saudi-Arabien will den Bau von 200 Moscheen in Deutschland finanzieren. Das Königreich will damit Flüchtlingen in Deutschland eine religiöse Heimat bieten, lehnt aber die Aufnahme von Flüchtlingen ab.
Amerikanische Soziologen kritisieren, dass der Islam in Europa den Status einer „Religion zweiter Klasse“ habe. Dies ergab eine Untersuchung der Einwanderungspolitik Europas im Vergleich zur USA und Kanada.
Seit August hatte der Verfassungsschutz die mutmaßlichen Rechtsextremisten im Visier – jetzt griff die Polizei ein. Statusnachrichten wie: „Nein, der Islam gehört eben nicht zu Deutschland, denn wir wollen hier kein finsterstes Mittelalter!“ stehen auf dem Facebook-Alltag der „Oldschool Society“.
Die Bundesregierung gab bekannt, dass 45 islamfeindliche Straftaten gegen Moscheen und islamische Einrichtungen im vergangenen Jahr registriert wurden. Die Linkspartei fordert eine separate Erfassung islamfeindlicher Straftaten.
Muslimische Vertreter warnen vor einem Islamgesetz als Mittel gegen Extremismus. Dies begünstige einen Generalverdacht gegen Muslime. Eine sachliche Debatte müsse stattdessen geführt werden.
In Folge des Anschlags auf die Redaktion in Paris, kam es in Frankreich zu mehreren Angriffen auf muslimische Einrichtungen. Muslime in Deutschland befürchten nun auch Angriffe auf deutsche Moscheen. Insbesondere die Reaktionen der Pegida-Bewegung geben Anlass zur Sorge.
Nach dem Limburg-Skandal üben sich die katholischen Bistümer in finanzieller Offenheit. Volle Transparenz gelingt (noch) nicht allen. Von den Beträgen können islamische Religionsgemeinschaften und Moscheegemeinden nur träumen.