
Eine Kindertagesstätte in Hamburg hat einer zum Islam konvertierten Erzieherin gekündigt. Grund: Ihr Kopftuch. Der Fall liegt vor dem Europäischen Gerichtshof.

Senioren sind eine Macht – auch in der CDU. Und wenn dann noch ihre Interessenvertretung zu ihrem Bundestreffen zusammenkommt, geben sich die Kandidaten für den CDU-Vorsitz die Klinke in die Hand. Die Senioren-Union setzt aber auch klare eigene Akzente.

Kein Kopftuch, kein Kreuz, keine Kippa: Niedersachsen will sämtliche religiöse Kleidung in Gerichtssälen verbieten. Die Bundesjustizministerin Katarina Barley unterstützt diesen Vorstoß.

Die österreichische Regierung vereinbarte mit den Ländern ein Kopftuchverbot für Kindergärten. In der Begutachtungsfrist äußerten sich die IGGÖ, sowie weitere Organisationen kritisch zu dem Verbot.

Die baden-württembergische SPD-Vorsitzende Leni Breymaier fordert ein bundesweites Kopftuchverbot für Musliminnen bis zum 18. Lebensjahr.

Belgien hat mit einem Kopftuchverbot im Gerichtssaal gegen die Religionsfreiheit verstoßen. Das urteilte der Europäische Menschenrechtsgerichtshof am Dienstag in Straßburg.

Die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes startet eine Unterschriftenaktion um ein Kopftuchverbot für Minderjährige durchzusetzen. Unterstützt wird die Aktion von Alice Schwarzer und Seyran Ates.

Österreichs Vizekanzler plant noch diesen Sommer ein Kopftuchverbot in Kindergärten umzusetzen. Das von der Regierung geplante „Kinderschutzgesetz“ soll dann im nächsten Jahr ein Verbot an Volksschulen ermöglichen.

Erneut wird die Klage einer Berliner Lehrerin gegen das Kopftuchverbot an allgemeinbildenden Schulen verhandelt. Eine Informatiklehrerin hat Berufung gegen das Urteil des Arbeitsgerichts eingelegt.