
28 Staaten fordern ein sofortiges Ende des Genozids in Gaza und verurteilen Israels Blockade humanitärer Hilfe scharf – Deutschland schweigt.

Die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen soll durch zusätzliche Hilfslieferungen verbessert werden. Israel hat einem entsprechenden Abkommen nach europäischem Druck zugestimmt.

Tausende Menschen haben in Berlin für ein Ende der Gewalt im Gazastreifen und mehr internationale Solidarität mit der palästinensischen Zivilbevölkerung demonstriert. Die Kundgebung stand im Zeichen von Frieden, Gerechtigkeit und der Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand.

Israel stoppt illegal ein Hilfsschiff mit Greta Thunberg und anderen Aktivisten weit außerhalb seiner Hoheitsgewässer, entführt sie und weist sie aus. Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem völkerrechtswidrigen Akt.

Greta Thunberg und ihre Mitstreiter wollten Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Israels Armee überfällt sie illegal – und verschleppt die Aktivisten.

Die Spendenbereitschaft ist enorm, die Verzweiflung ebenso. Doch wer heute Geld überweist, muss sich fragen: Kommt die Hilfe überhaupt an? Ein Kommentar von Bekir Altaş.

Hungernde Kinder, klagende Mütter und verzweifelte Väter: Die Bilder des Genozids in Gaza sind erschreckend. Nach 20 Monaten verschärft Deutschland erstmals den Ton. Für viele überraschend.

Die Pläne der israelischen Regierung einer illegale Einnahme des Gazastreifens sind schon länger bekannt. Ministerpräsident Netanjahu betont nun, dass das gesamte Palästinensergebiet gemeint sei.

Einhunderttausend Menschen protestieren in Den Haag am Wochenende gegen Israels Genozid in Gaza – die größte Demo seit 20 Jahren.