
Ein Jahr voller politischer Skandale, wachsender Islamfeindlichkeit und dem Gaza-Genozid neigt sich dem Ende zu. Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2024.

Im Jahr 2024 blieb islamfeindliche Gewalt ein drängendes Problem, begleitet von wachsender Brutalität der Angriffe. Der andauernde Gaza-Krieg trug maßgeblich zur Zuspitzung bei. In unserem Jahresrückblick haben wir die Angriffe zusammengefasst.

Der „European Islamophobia Report 2023“ zeigt: Islamfeindlichkeit in Europa nimmt alarmierend zu. Angriffe, Diskriminierung und Hassreden prägen den Alltag vieler Muslime. Was muss Europa tun?

Mit Steuersenkungen und einem Aufnahmestopp für illegale Migranten wollen CDU und CSU die Wahlen gewinnen. Doch wie sieht es im Hinblick auf muslimische Themen aus.

Kurz vor Ende seiner Amtszeit will sich Präsident Joe Biden verstärkt für die Belange der in den USA lebenden Muslime einsetzen. Ein neuer Aktionsplan soll Islamfeindlichkeit schützen.

Muslime machen die Politik für den Anstieg von Muslimfeindlichkeit verantwortlich. Eine aktuelle Studie zeigt, wie der Migrationsdiskurs Vorurteile verstärkt.

In Straßburg wurde die im Bau befindliche Eyüp Sultan Moschee Ziel eines Brandanschlags. Die steigenden Angriffe auf Moscheen werfen erneut Fragen zur Sicherheit islamischer Einrichtungen in Frankreich auf.

Im dritten Quartal dieses Jahres hat das Bundeskriminalamt bislang 117 islamfeindliche Angriffe verzeichnet. Dabei wurden mehr Personen verletzt.

Einer aktuellen Studie zufolge erleben Muslime in Europa zunehmend Diskriminierung im Alltag. Besonders hoch ist der Anteil in Österreich und Deutschland. Experten fordern, dass Islamfeindlichkeit entschieden bekämpft werden muss.

Seit dem 7. Oktober stehen Muslime vor neuen Herausforderungen. Der Gaza-Krieg wirkt sich zunehmend auf das gesellschaftliche Klima aus, Spannungen und Diskriminierung nehmen zu. Ein Gespräch.