
Der „European Islamophobia Report 2017“ wurde veröffentlicht. Darin wird die Lage und Entwicklung von Islamfeindlichkeit in 33 europäischen Ländern dargestellt.

Die frühere Frontfrau der islam- und ausländerfeindlichen Pegida, Tatjana Festerling, muss für vier Monate ins Gefängnis, weil sie eine Geldstrafe wegen Volksverhetzung nicht zahlen kann.

Ein Vorfall an einer Berliner Grundschule ist Gegenstand aktueller Debatten. Muslimische Schüler sollen eine jüdische Schülerin aufgrund ihres Glaubens gemobbt haben. Die Integrationsbeauftragte verteidigt die Religionsfreiheit und muslimische Vertreter zeigen sich fassungslos.

Viktor Orban darf sich als starker Mann fühlen. Seinen harten Kurs gegen eine vermeintliche Überfremdung will er sich bei den Wahlen am 8. April bestätigen lassen. Islamfeindlichkeit hat in Ungarn eine gewisse Tradition.

Themen rund um den Islam haben Hochkonjunktur. Mit Islam lässt sich Politik und Geld machen. Wie der einfache Muslim Medien nutzen kann, um gegen Islamhass vorzugehen, erklärt Journalist Daniel Bax im IslamiQ-Interview.

Einem Bericht des Vereins „ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“ zufolge seien rassistische Vorfälle gegenüber österreichischen Muslime im Internet und im Alltag stark angestiegen. Der aktuelle Regierungskurs treibe diese Entwicklung voran.

Unbekannte werfen Brandsätze auf die Moschee in Ulm. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung, da sich zur Tatzeit sieben Menschen im Gebäude befanden.

Unbekannte haben einen Schweinekopf vor der DITIB Fatih Moschee in Gronau abgelegt. Der Staatsschutz ermittelt.

Die islamfeindliche Pegida-Bewegung bleibt zumindest in Dresden präsent. Auch wenn ihre Teilnehmerzahl arg schrumpfte, sorgt ihr Wortführer Lutz Bachmann immer wieder für Schlagzeilen.

Aus einer Bericht der Polizeibehörde geht nun hervor, dass in den ersten drei Monaten in diesem Jahr 37 politisch motivierte Straftaten gegen Moscheen und Kulturvereine erfasst wurden.