
Unbekannte schossen am Samstag in Toronto auf Menschen, die nach dem nächtlichen Tarâwih-Gebet die Moschee verließen. Fünf Menschen wurden dabei verletzt.

Zwei Moscheen in Dortmund und Barnstorf haben rechtsextremistische Drohschreiben erhalten. Eines davon ist mit dem Kürzel NSU 2.0 unterzeichnet.

Sie schickte Grußkarten mit scharfen Patronen an Moscheegemeinden und hatte Anschläge geplant. Nun muss die Rechtsextremistin für sechs Jahre ins Gefängnis.

An einer Bushaltestelle in Berlin wird eine Muslimin mit Kopftuch attackiert und verletzt. Erst als ein Passant zur Hilfe eilt, flüchtet der Täter. Die Polizei kann den Täter kurz darauf festnehmen.

Die Mevlana Moschee in Barnstorf wurde erneut Opfer eines Angriffs. Dabei wurden Fensterscheiben eingeschlagen. Die Polizei ermittelt.

Bei antimuslimischem Rassismus gibt es in Berlin nach Einschätzung des Netzwerks gegen Islamfeindlichkeit eine gefährliche Entwicklung. Hierzu wurde ein Bericht vorgestellt.

Die Europäische Kommission hat eine neue Handlungsempfehlung zur Prävention von Islamfeindlichkeit herausgegeben. Grund seien besorgniserregende Entwicklungen über Hass und Vorurteile gegenüber Muslime.

Die Vereinten Nationen erklären den 15. März zum internationalen Tag zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit. Der Tag markiert den Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch.

In Sachsen registrierten Opferberatungsstellen im vergangenen Jahr 189 rechtsextremistische, rassistische und antisemitische Angriffe.

In Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 110 islamfeindliche Straftaten erfasst. Die Täter werden hauptsächlich dem rechten Spektrum zugeordnet.