Bei einem Fastenbrechen in Berlin betonte die Bundeskanzlerin Angela Merkel der Islam gehöre ohne Zweifel zu Deutschland. Die Vielfalt der Kulturen und Religionen sei eine große Bereicherung für das Land.
Die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz kritisiert die Zunahme von Islamfeindlichkeit und Antisemitismus. Dialog und Austausch zwischen den Menschen seien notwendig, um diesem Problem entgegenzuwirken.
Die Bundesregierung möchte gegen Antisemitismus in Deutschland stark machen. Doch Fabian Köhler findet, dass sie hierfür an der falschen Adresse beginnen und die Narrative nach dem Motto: Im Zweifel ist es der Muslim, ausrichten.
Ein Bericht der Bundesregierung über die Zahl der antisemitischen Straftaten im letzten Quartal zeigt, dass fast alle Täter einen rechtsextremistischen Hintergrund hatten. Hinweise auf muslimische Täter gäbe es nicht.
Die Debatte über die separate Erfassung islamfeindlicher und antisemitischer Straftaten geht weiter. Neben muslimischen und jüdischen Vertretern, fordern nun auch politische und gesellschaftliche Akteure die Differenzierung der strafrechtlichen Einordnung von Hasskriminalität.
Ein böses Vorurteil, das nicht nur in Israel populär ist: Europa sei gefährlich für Juden, wegen der Muslime. Das entspricht aber weder der Statistik noch dem Alltag. Ein Gastbeitrag von Armin Langer.
Die Bundesbeauftragte für Migration und Integration Aydan Özoguz warnt vor subtilen Formen von Rassismus wie Islamophobie. Diesen müsse man als vielfältige und offene Gesellschaft entgegentreten.
Muslimische und jüdische Vertreter fordern eine separate Erfassung islamfeindlicher und antisemitischer Straftaten. Unterstützt wird die Forderung von der Linkspartei.