
In Bangladesch leben Hunderttausende Rohingya-Flüchtlinge. Nun sollen sie auf eine umstrittene Insel gebracht werden. Die Insel sei heftigen Überflutungen ausgesetzt.

Als Reaktion auf die jüngsten Anschläge in Frankreich hat Innenminister Gérald Darmanin die Überwachung von mehr als 70 Moscheen angekündigt.

Der „Islamunterricht“ in Bayern soll vom Modellversuch zum regulären Schulfach werden, doch die Vorbereitungen ziehen sich. Im Hintergrund gibt es offenbar politische Verwerfungen. Bei den Lehrern herrscht unterdessen Unsicherheit.

2017 ist ein schwer bewaffneter Mann in eine Moschee in Kanada eingedrungen. Er ermordete sechs Menschen. Nun entschied ein Gericht seine Haftstrafe um 15 Jahre zu verkürzen.

In Graz sind zwei Mitglieder des Heeresabwehramtes angeklagt worden. Sie hätten vom Anschlag auf eine Moschee gewusst, ihn aber nicht verhindert.

Das Kopftuch am Arbeitsplatz ist erneut Thema einer mündlichen Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg.

In China werden Millionen muslimische Uiguren in Umerziehungslagern festgehalten. Menschenrechtsexperten fordern ein entschiedeneres Handeln der EU-Staaten.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) fordert, dass Hassverbrechen gegen religiöse Minderheiten besser dokumentiert werden sollen.

Auch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) setzt – wie die katholische und evangelische Kirche – während des „Corona-Lockdowns“ ihre Gottesdienste aus.