
Die Dokustelle Österreich veröffentlicht den Antimuslimischen Rassismus Report 2018. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein rasanter Anstieg islamfeindlicher Vorfälle registriert.

In Anderlecht wurde eine Muslimin mit Kopftuch von einem Mann mit einem Messer in den Bauch gestochen. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes.

In Wien wurde eine Muslimin angespuckt und verbal mit islam- und fremdenfeindlichen Beschimpfungen attackiert.

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA fühlen sich viele Muslime als Zielscheibe von Hass. Für Imam Gamal Fouda soll der Terroranschlag nun ein Wendepunkt sein.

Eine ominöse Spende bringt die „Identitären“ in Österreich mit dem Attentat von Neuseeland in Verbindung. Gegen den Chef der rechten Gruppe wird ermittelt. Der Kanzler fordert volle Aufklärung.

Im Westen Chinas werden rund eine Million Muslime in Lagern festgehalten – meist Uiguren. Die Regierung spricht von Zentren zur Ausbildung. Ehemalige Insassen berichten von Folter. Eine Spurensuche.

Der europäische Gerichtshof urteilt im Falle eines Ehepaares aus Großbritannien, dass die muslimische „Kafala“-Vormundschaft, wie sie in Algerien gilt, rechtlich nicht mit einer Adoption gleichzusetzen ist.

Das Entsetzen in Neuseeland über den Anschlag von Christchurch ist immer noch groß. Aber langsam kommt auch eine Frage auf: Hätte die Tat verhindert werden können. Premierministerin Ardern richtet dazu jetzt eine eigene Kommission ein.

Die chinesische Regierung hat die Umerziehungslager für Muslime verteidigt. Zuvor haben Menschenrechtler eine sofortige Schließung dieser Lager gefordert.

Medienberichten zufolge habe ein Unbekannter Fenster und Eingangstüren von fünf Moscheen mit einem Vorschlaghammer beschädigt. Kein Einzelfall in Großbritannien.