Erdbeben in der Türkei

Nach 118 Stunden: Bergungsteam rettet 55-Jährige aus Trümmern

Die Rettungsaktionen in der Türkei und Syrien nach dem Erdbeben sorgen für Schlagzeilen. Nach 118 Stunden haben die Helfer der IGMG und HASENE mit einem Rettungsteam aus Aserbaidschan eine Frau aus den Trümmern gerettet.

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02
2023
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Nach 118 Stunden: Helfer von IGMG-HASENE und Aserbaidschan retten 55-Jähige aus Trümmern
Nach 118 Stunden: Helfer von IGMG-HASENE und Aserbaidschan retten 55-Jähige aus Trümmern

Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet schwinden zusehends die Chancen, noch Überlebende in den Trümmern zu finden. Dennoch sorgen immer wieder spektakuläre Rettungsaktionen für Schlagzeilen.

So gelang es dem Such- und Rettungsteam der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş und der Hilfsorganisation HASENE International e.V. gemeinsam mit den Helfern aus Aserbaidschan, die 55-jährige Fatma Denizdurduran zu bergen, die 118 Stunden verschüttet war.

Nach der Rettung der 55-Jährigen führte der Hamburger Dr. Ömer Faruk Taşkın vom IGMG-Hasene-Gesundheitsteam sofort eine Notfalluntersuchung durch.

Sie war bei Bewusstsein und konnte alle Fragen, die man ihr stellte, beantworten. Sofort wurde die 55-Jährige mit einem Krankenwagen zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus in Kahramanmaraş gebaracht. Sie wurde von ihrem Sohn Burak begleitet.

Die Rettung von Ahmet Yüksel, der sich in denselben Trümmern befand, laufen weiter.

Die Zahl der insgesamt registrierten Todesopfer stieg am Freitag auf mehr als 22.000, über 19.000 allein in der Türkei. Während auf türkischer Seite Tausende internationale Helfer angekommen sind und bei Aufräumarbeiten sowie der Verteilung von Hilfsgütern helfen, kommt die Hilfe in Syrien nur schleppend an. (KNA, iQ)