Weikendorf

Kleinstadt lehnt Muslime als Einwohner ab

Die österreichische Kleinstadt Weikendorf lehnt den Zuzug einer muslimischen Familie aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit ab. Die Verkehrskommission entscheidet nun in dem Fall.

16
06
2019
Symbolbild: Gebote Zuwanderung in Österreich
Symbolbild: Zuwanderung in Österreich © shutterstock, bearbeitet by IslamiQ.

In der österreichischen Kleinstadt Weikendorf wird der Zuzug einer palästinensichen Familie aus Wien abgelehnt, wie der „Kurier“ berichtete. Begründet wird diese Haltung damit, dass es sich bei der Familie um Muslime handle. Der Bürgermeister der Stadt Johann Zimmermann (ÖVP) teilte der Familie mit, Muslime würden nicht zu der Gemeinde passen. „Die unterschiedlichen Kulturkreise der islamischen sowie der westlichen Welt“ würden „in ihren Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuchen weit auseinander liegen“, so Zimmermann.

Die Familie, die 2010 als Flüchtlinge aus Palästina nach Österreich einreiste fühlt sich von der Gemeinde diskriminiert. Sie habe für den Umzug nach Weikendorf einen Kredit aufgenommen und bereits kurz davor einen Kaufvertrag für ein Haus zu unterzeichnen. Die Familie hat sich nun juristischen Beistand gesucht, um den Umzug nach Weikendorf doch noch zu ermöglichen. Die Entscheidung hierzu obliege der Grundverkehrskommission. Die Behörde habe nach Angabe der Familie keinen Grund den Kauf zu verhindern. Der Anwalt der Familie teilte der Behörde ebenfalls mit, dass die Erklärung des Bürgermeisters keine Beachtung finden sollte. Es handle sich lediglich um seine „politische Haltung“, die „keine beachtenswerte Erklärung im Sinne der Bestimmungen des niederösterreichischen Grundverkehrsgesetzes“ darstelle.

 

 

Leserkommentare

IslamFrei sagt:
L.S, Wo immer und wann immer MusselFrauen und - Männer auftauchen, schaffen sie Probleme. Man kann die Muslims als Fortsetzung der biblischen Plagen, wie in AT Exodus 8 beschrieben auffassen. Wann immer ein Schiff mit geretteten Muslims auftaucht, taucht auch das Problem auf : Wohin damit ? Kein Land möchte noch mehr Muslims haben. Jedes Land kennt nur negative Erfahrung oder sehr negative Erfahrung mit Muslims und meldet " Enough is enough" . Wozu sollte die österreichischen Kleinstadt Weikendorf sich Muslim-Troublemaker ins Haus holen? Ich wünsche der Stadt,Standfestigkeit; dass sie sich die zugedachte Muslims vom Halse halten können. Nur dann werden die Einwohner weiterhin in Frieden und Harmonie leben können. Wohin denn mit den Muslims? Das ist tatsächlich ein grosses Problem. Vielleicht zu den reichen Golfstaaten? Auch diese gehen mit ihren Glaubensbrüdern äusserst zynisch um; lassen sie lieber ertrinken als sie zu retten. Allah dann? Vergiss es! Hat Er schon jemals einen Finger krumm gemacht, zB ein Schlauchbot mit Motor und Kompass, geschaffen und hernieder gesendet ? um Seine Gläubiger zu retten? Wahrlich traurich, nichtwahr?
17.06.19
0:46
Emanuel Schaub sagt:
Borniert ist ja wohl noch eine Untertreibungung für solche Einstellung! Die Gemeinde soll doch froh sein eine Bereicherung ihrer Bürgerschaft durch ein "Hauch von Weltbürgertum " zu erhalten . Kleinstadtmief scheint wohl angenehmer zu "duften" ...? gruß emanuel
17.06.19
10:11
A.F:B. sagt:
Viele Nichtmuslime sind verblendet und verhetzt, und Haß macht blind! Insbesondere in abgelegenen Gegenden Österreichs, wo keiner von ihnen bisher Kontakt zu Muslimen hatte, lehnen sie Muslime ab. Sie übersehen dabei offensicht ganz, daß Muslime als österreichische Staatsbürger im österreichischen Heer dienen und bereit sind, im Verteidigungsfall ihr Leben auch für diese Bürger zu riskieren, die sie ablehnen und nicht haben wollen! Hier bewarheitet sich das Sprichwort: Undank ist der Welt Lohn. Aber trotzdem dürfen wir das österreichische Volk nicht insgesamt als undankbar ansehen.
17.06.19
22:57
Kritika sagt:
L.S. Kritika rät: Weikendorfer Haltet Euch die Muslims solange es geht vom Leibe Sie führen nichts Gute im Sinn. Schauen Sie auf die Desaster-Staaten, in denen der Islam wütet; wollen sie das? Aber die Muslims wollen genau das aus Eurer friedliche Dorf machen. Viel Erfolg für den Erhalt Eurer Freiheit wünscht Grusss, Kritika
19.06.19
0:07
Kritika sagt:
An Hr Schaub und Mitleser: Hr, Schaub schreibt: " Die Gemeinde soll doch froh sein eine Bereicherung ihrer Bürgerschaft durch ein "Hauch von Weltbürgertum " zu erhalten" . ------ Die Gemeinde kennt wahrscheinlich Ihre Islamistische Auffassung von "Weltbürgertum" Und sagt " Nein, Danke " Eine weise Gemeinde. findet Kritika.
19.06.19
0:17
IslamFrei sagt:
Liebe Leser, Österreich kennt keine Wehrpflicht; wer dient, tut das freiwillig und wird mit dem Sold dafür entlohnt. Oft bekommen Soldaten beim Militair eine gute Ausbildung, die ihnen sehr nutzt, nach Ablauf eine gute Arbeitsstelle zu bekommen. Ebenfalls als Teil der Entlohnung. Es ist absurd, von einer Gemeinde die Aufnahme von Muslims zu verlangen, -- immer gut für Streit und Ärger --, nur weil ganz andere Muslims sich für die Armee als Arbeitgeber entschlossen haben. Gruss, IslamFrei
19.06.19
10:03