
Ein Krankenwagen fährt mehrere Menschen an. Ein bewaffneter Mann hat ihn nach einem Unfall gekapert. Ermittler prüfen Kontakte zu rechtsextremen Milieus.

Fünf Jahre nach der Gründung der islamfeindlichen Pegida-Bewegung ist die Zahl ihrer Anhänger stark geschrumpft. Das machte sich am fünften Jahrestag der Bewegung bemerkbar.

In Deutschland sind in den ersten acht Monaten des Jahres bereits fast 12 500 rechtsextreme Straftaten registriert worden.

Laut einer Umfrage des INSA-Meinungstrends glauben knapp zwei Drittel der Bürger, dass Politik und Sicherheitsbehörden die Gefahr des rechtsextremen Terrors in den vergangenen Jahren unterschätzt haben.

Verfassungsschützer wollen rechtsextreme Netzwerke offenlegen. Eine Spezialeinheit verfolgt rechte Umtriebe in Chatforen und auf anderen Internet-Plattformen. Sie will auch potenzielle Attentäter aufspüren. Vor allem eines bereitet dem Verfassungsschutz Probleme.

Aus einem Bekennervideo im Internet wissen die Ermittler sehr genau, wie sich der Terrorangriff auf die Synagoge in Halle abgespielt hat. Nun hat der Attentäter auch selbst ausgesagt.

Wegen rechtsextremer Drohschreiben gegen Moscheen, Parteizentralen, Medien und andere Einrichtungen laufen in vier Bundesländern Durchsuchungen. Sechs Personen sind vorläufig festgenommen worden.

Illegale Munitionsbeschaffung für die rechte „Nordkreuz“-Gruppe und Datenmissbrauch für die persönliche Kontaktaufnahme zu Minderjährigen – die Polizei in MV hat in diesem Jahr mehrfach für Negativschlagzeilen gesorgt. Innenminister Caffier zieht Konsequenzen.

Wissenschaftler warnen vor einer steigenden Gefährdung durch gewaltbereite Rechtsextremisten. Im 4. European Islamophobia Report wird die Entwicklung der Islamfeindlichkeit in Europa dargestellt.

Vor wenigen Wochen gewinnen Journalisten vor Gericht: Der Verfassungsschutz muss Fragen zum Hauptverdächtigen im Mordfall Lübcke und NSU beantworten.