
Eine Auswertung des von dem Attentäter genutzten Computers habe ergeben, dass er auf Internetseiten nach SS-Orden und Uniformen gesucht habe.

Die Opferberatung Ezra zählte 2020 mehr als 100 Fälle rechter Angriffe. Zudem monieren die Berater eine träge Strafverfolgung und fordern mehr Druck gegen kriminelle Rechtsextreme.

Nach mehreren verheerenden rechtsextremistischen Anschlägen in Deutschland verabschiedet die Bundesregierung öffentlichkeitswirksam einen 89-Punkte-Plan. Die zuständigen Minister werden sich einig. Doch bei zwei wichtigen Projekten hakt es nun im Bundestag.

Bei der Hamburger Feuerwehr stehen Beamte im dringenden Verdacht, rechtsextremistische und rassistische Inhalte verbreitet zu haben.

In Sachsen gibt es immer wieder Verbindungen bei der Polizei zur rechten Szene. Nun gibt es eine Munitionsaffäre beim LKA.

Wer Hassbotschaften und Gewaltfantasien verbreitet, fühlt sich im Internet oft besonders sicher. Das neue Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität soll dem etwas entgegensetzen.

Die Bildungsstätte Anne Frank stellt eine innovative App zum Thema Radikalisierung vor. Künftig werden Jugendliche rechtsextreme Codes erkennen.

Seit Montag werden Gedenkplakate für Opfer von Rechtsterror in Regensburg demoliert und mit rechtsradikalen Inhalten überklebt. Am Freitag wurden wieder Plakate heruntergerissen.

Die Meldestelle „Hessen schaut hin“ registrierte 184 rechte und rassistische Vorfälle. Experten zufolge ginge man nur im „Schneckentempo“ dagegen an.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die deutsche Gesellschaft zum Engagement gegen Rassismus aufgerufen.