
Ab dem 5. Januar 2026 steht der Nachbar der in Arnum getöteten Rahma A. wegen Mordes vor Gericht. Bis heute ist das Motiv der Tat umstritten.

In Chemnitz hat ein 34-Jähriger einen 26-jährigen Mann geschlagen und rassistisch beleidigt. Die Polizei prüft ein rassistisches Motiv.

In Berlin-Wedding hat ein Mann drei muslimische Frauen islamfeindlich beleidigt und bedroht. Nur das Eingreifen eines Passanten verhinderte eine Eskalation.

Fast jede zweite Muslimin und jeder zweite Muslim in Europa berichtet von Diskriminierung: Der European Islamophobia Report 2024 dokumentiert einen deutlichen Anstieg antimuslimischer Vorfälle – auch in Deutschland.

In deutschen Sportvereinen ist Alltagsrassismus stark verankert, bleibt jedoch oft unsichtbar: weniger als ein Viertel der Befragten erkennt die Benachteiligung von Muslimen als problematisch. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Wuppertal.

Nach einem einwöchigen Besuch in Österreich zieht UN-Sonderberichterstatterin Ashwini eine ernüchternde Bilanz. Für rassistische Haltungen macht sie vor allem rechte Strömungen verantwortlich.

Eine neue Analyse zeigt: Trotz hoher Relevanz bleibt die Rassismusforschung an deutschen Hochschulen marginalisiert. Es mangelt an Professuren, dauerhafter Förderung und verlässlichen Forschungsstrukturen.

Ein Messerangreifer sticht einen Ägypter völlig unvermittelt in Nürnberg nieder. Jetzt ist mehr über die Hintergründe bekannt.

Was genau ist Rassismus und wie kann der Staat am besten dagegen vorgehen? Bis 2027 soll ein Plan dafür vorliegen. Das aktuelle Konzept stammt aus dem Jahr 2017.