
Führende Mitglieder der österreichischen „Identitären Bewegung“ müssen sich vor Gericht verantworten. Grund: Volksverhetzung. In Deutschland wird die Bewegung vom Verfassungsschutz beobachtet.

In Österreich hat die Austria Linz Islamische Föderation (ALIF) einen Drohbrief mit einer islamfeindlichen Notiz erhalten. Die Polizei ermittelt.

Die Dokustelle Österreich hat ihren „Antimuslimischen Rassismus Report 2017“ veröffentlicht. Im Jahr 2017 wurde einen Anstieg von islamfeindlichen Fällen um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.

Der Wirbel um das Burkaverbot in Österreich hat sich sechs Monate nach seiner Einführung gelegt. Es ist aber unklar, ob Burkaträgerinnen oder Nutzer von Atemschutzmasken öfter angezeigt wurden.

Einem Bericht des Vereins „ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“ zufolge seien rassistische Vorfälle gegenüber österreichischen Muslime im Internet und im Alltag stark angestiegen. Der aktuelle Regierungskurs treibe diese Entwicklung voran.

Die Wiener SPÖ-Managerin Barbara Novak fordert ein Kopftuchverbot für Schülerinnen und ein generelles Verbot im Bildungssektor.

FPÖ-Obmann Heinz Christian Strache tätigte unwahre Aussagen über die Muslimische Jugend Österreich. Woraufhin die MJÖ klagte. Bei der Verhandlung einigten sich beide Parteien auf einen Vergleich.

In Österreich wurde das Verfahren gegen eine Frau, die einen Schal trug, der teilweise ihr Gesicht bedeckte, eingestellt. Ihr Anwalt wollte gegen das Gesetz vor dem Verfassungsgericht klagen.

Der Österreichische Integrationsfond (ÖIF) beauftragte die Islamkritikerin Saïda Keller-Messahli damit, einen Text über den „Islam auf dem Balkan“ zu verfassen. Balkan-Experte Prof. Dr. Florian Bieber bewertet im Interview ihren Aufsatz als undifferenziert, unsachlich und tendenziös.