
Die Anklage des Weltstrafgerichts in Den Haag will ein Ermittlungsverfahren wegen der Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar einleiten.

In einem internen Bericht wirft sich die UN systematisches Versagen vor. Schlüsselfiguren hätten die Situation absichtlich entdramatisiert.

Junge Buddhisten in Myanmar verteilen als Zeichen der Freundschaft mit Muslimen weiße Rosen vor der Bahadur Zafar Shar Dargah Moschee in Dagon.

Die Verhandlungen mit der Regierung Myanmars über eine Rückkehr der Rohingya in ihre Heimat kommt kaum voran. Die Lage der Rohingyas sei höchst prekär, so die Vereinten Nationen.

Der gewaltsame Konflikt um die unterdrückte muslimische Minderheit in Myanmars Teilstaat Rakhine nimmt kein Ende. Erneut befinden sich tausende Rohingya auf der Flucht nach Bangladesch.

China habe dazu beigetragen, dass in Myanmar ein befristeter Waffenstillstand beschlossen wurde. Das hat die Armee erklärt. Die vertriebene Rohingya findet aber keine Erwähnung in der Erklärung.

Menschenrechtler befürchten eine erneute Massenflucht von Rohingya aus Myanmar. Ihnen fehle es immer noch an Sicherheitsgarantien und einer Perspektive auf ein würdevolles Leben.

Malaysias Regierung fordert von Myanmar eine Lösung der Rohingyakrise. Das Problem rund um die Angehörigen der muslimischen Minderheit betreffe auch Malaysia und andere asiatische Länder.

Facebook hat eine Reihe von Seiten von der Armee von Myanmar gelöscht, weil gezielt Hasspropaganda gegen die muslimische Minderheit Rohingya betrieben wurde.