
„Die Regierung Myanmars hat den Rohingya-Muslimen die Staatsbürgerschaft genommen, ihre Heimat, ihren Besitz, ihre Würde“, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

Im August 2017 begann die Armee von Myanmar mit der Vertreibung von mehr als 700.000 muslimischen Rohingya. Noch immer besteht keine Aussicht auf Rückkehr.

Kommission lehnt Kandidatur der muslimischen Rohingya für die Parlamentswahl in Myanmar ab. Menschenrechtler protestieren gegen den Ausschluss.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert die Freilassung von 269 aus Myanmar geflüchteten muslimischen Rohingya-Boatpeople in Malaysia.

In den Flüchtlingslagern der Rohingya in Bangladesch vermehren sich die Corona-Fälle. Die Zahl der erkrankten ist auf 700 gestiegen. Nun gibt es auch die ersten Todesopfer.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) kritisiert die hohe Verhaftungswelle in Myanmar. Erwachsene sowie Kinder werden zu langen Haftstrafen verurteilt.

Die UN fordern eine Untersuchung der Vorwürfe über das brutale Vorgehen des myanmarischen Militärs gegenüber den Muslimen. Zahlreiche Erwachsene und Kinder seien getötet worden.

Bangladesch schottet im Kampf gegen das Coronavirus eine Region mit Flüchtlingslagern und mehr als einer Million Rohingya-Muslimen ab.

Myanmar hat in weiteren Teilen der Krisenregion Rakhine das Internet abstellen lassen. Begründet wird der Schritt mit Anforderungen an die Sicherheit und öffentlichem Interesse.

Der Internationale Gerichtshof hat Myanmar zu Sofortmaßnahmen zum Schutz der Rohingya verpflichtet. Ein Völkermord müsse verhindert werden.