
Eine Untersuchung der Vereinten Nationen legt die steigende Gewalt in Myanmar offen. Ein UN-Ermittler wirft der Regierung Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

Am 17. August 2017 begann die brutale Vertreibung von mehr als 700.000 muslimischen Rohingya durch die Armee von Myanmar nach Bangladesch. Die 600.000 Verbliebenen sind weiter eine rechtlose ethnisch-religiöse Minderheit.

Bangladesch hat damit begonnen, erste Flüchtlinge der muslimischen Rohingya-Minderheit aus dem benachbarten Myanmar gegen Corona impfen zu lassen.

Bei einem Großbrand in einem Lager mit Hunderttausenden Rohingya-Flüchtlingen in Bangladesch sind mindestens sieben Menschen, darunter auch Kinder, ums Leben gekommen.

Bangladesch hat rund 2000 weitere Rohingya-Flüchtlinge aus überfüllten Lagern auf eine 35 Kilometer entfernte Insel gebracht, die Stürmen und Überflutungen ausgesetzt ist.

Nach dem Militärputsch in Myanmar haben etliche Rohingya-Flüchtlinge in den weltgrößten Flüchtlingslagern im Nachbarland Bangladesch die Sorge, dass sich ihre Rückkehr in ihre Heimat weiter verzögert.

Nach dem Militärputsch in Myanmar hofft das Nachbarland Bangladesch weiter Rohingya-Flüchtlinge dorthin zurückbringen zu können.

Die „Sesamstraße“ will geflüchteten Kindern mit Rohingya-Puppen helfen. Damit sollen Kinder, die kaum Zugang zur Bildung haben, lernen.

Aung San Suu Kyi hatte das harte Vorgehen des Militärs gegen die muslimischen Rohingya unterstützt. Dafür wird sie nun vom EU-Parlament aus der Sachrow-Gemeinschaft ausgeschlossen.