Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ist im Vorfeld der Aktion „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“ in Düsseldorf mit Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) zusammengekommen. Die Teilnehmer bekräftigten ihren Einsatz gegen jede Form von Rassismus.
Mehr als 2.000 Moscheen nehmen an der gemeinsamen Aktion des Koordinationsrates der Muslime (KRM) „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“ teil. Jetzt steht auch fest, welche Moscheen im Zentrum der Aktion stehen werden.
Vertreter von Moscheegemeinden, die im August Opfer von Anschlägen geworden waren, haben sich mit Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD) im Kanzleramt ausgetauscht. Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Teilnehmer sprachen von einer angenehmen Runde.
An einer Großkundgebung gegen Antisemitismus und Rassismus vor dem Brandenburger Tor nahmen mehr als 4.000 Personen teil. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Vertreter der Kirchen erteilten dem Antisemitismus eine klare Absage. Muslime waren in die Veranstaltung nicht eingebunden.
Wie sollten Muslime mit ihrem Dasein in Europa umgehen? Erlaubt der Islam die Herausbildung einer eigenständigen muslimischen europäischen Identität? Nur einige Fragen, über die wir mit der Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Amina Luise Becker sprachen.
Mit einer bundesweiten Aktion will der Koordinationsrat der Muslime (KRM) am 19. September 2014 ein Zeichen gegen Hass und Unrecht setzen. Mehr als 2.000 Moscheen werden sich beteiligen. Aktionen in sieben Deutschen Städten sind geplant.
Bei den Landtagswahlen in Sachsen hat die rechtsextreme NPD trotz eines islamfeindlichen Wahlkampfes den Wiedereinzug in den Landtag nur knapp verpasst. Neu im Landtag drin ist hingegen die als rechtspopulistisch geltende AfD.
Yasin Baş kritisiert die Gleichgültigkeit der Gesellschaft gegenüber Moscheebränden und Anschlägen. Er sieht Parallelen zum rechtsextremen Nationalsozialistischen Untergrund. Auch damals wurden die Betroffenen allein gelassen.
Mit über 250 Religionsgemeinschaften gehört Berlin zu den multireligiösen Zentren der Welt. Die „Lange Nacht der Religionen“ will diese Vielfältigkeit und die dazugehörende Toleranz in den Vordergrund rücken.