
Die vierte Deutsche Islamkonferenz (DIK) soll bald beginnen. Im Vorfeld gibt es Diskussionen über Inhalte, Teilnehmer und die Ausrichtung der Konferenz. IslamiQ sprach mit dem Vorsitzenden des Islamrates, Burhan Kesici, über seine Erwartungen und Bedenken und über die generelle Situation der Muslime in Deutschland.

In Marokko fand erstmals ein jüdisch-muslimisches Forum statt. Es kamen über 150 TeilnehmerInnen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein können. Unser Autor Ersin Demircan hat an der Konferenz teilgenommen und berichtet von seinen Erlebnissen.

Die Hagia Sophia in Istanbul zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen der türkischen Metropole. Beim türkischen Verfassungsgericht wurde eine Klage eingereicht, mit dem Ziel das islamische Gebet im Museum zu erlauben. Die Klage wurde abgelehnt.

Einer aktuellen Studie zufolge wird der muslimische Diskurs in Frankreich vom Extremismus geprägt. Vor allem im Internet und in den Sozialen Netzwerken.

Thilo Sarrazin. Ein Mann, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, den Islam und die Muslime zu diffamieren. Sein zweites Buch trägt den Titel: „Feindliche Übernahme – wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“. Cemil Şahinöz hat das Buch gelesen und sich eine Meinung gebildet.

In seinem Gastbeitrag „Die ‚Konstantinierung‘ des Islams“ geht Dr. Ahmet Inam auf die Diskussion um einen „deutschen Islam“ ein, und erntet Kritik. In einem Nachtrag erklärt er den Unterschied zwischen Religion und Brauch und was das für eine mögliche islamisch geprägte deutsche Kultur bedeutet.

CDU-Politikerin Veronika Bellmann möchte keine MuslimInnen in ihrer Partei. Manche Parteikollegen haben sich jetzt gegen die sächsische Politikerin ausgesprochen.

Der Zürcher Historiker Bernd Roeck zeigt sich skeptisch, was eine schnelle Reformfähigkeit des Islams angeht. Es gebe keine einheitliche Lehrautorität, die Veränderungen herbeiführen könne, sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Zürich.

Der Staatsrechtler Hans-Michael Heinig sieht in unsachlichen religionspolitischen Debatten eine Gefahr für die liberale Ordnung. Es gebe zu viele Stellvertreterdebatten und pauschale Aussagen über den Islam.