
Nach der Debatte um die Gründung der Gruppe „Juden in der AfD“, hat sich Beatrix von Storch zu Wort gemeldet. Auch Muslime seien in der Partei erwünscht, nur dürften sie nicht die „Islamisierung“ Deutschlands unterstützen. Die AfD: eine Partei der Widersprüche.

Die Deutsche Islamkonferenz (DIK) soll im November starten. Die Meinungen zu den Themen und Teilnehmern der Konferenz gehen weit auseinander. Der für die DIK zuständige Staatssekretär im Innenministerium, Dr. Markus Kerber, erklärt im IslamiQ-Interview seine Sicht der Dinge.

Medienberichten zufolge sind sich Landesregierungen uneinig über den Umgang mit der DITIB. Während Hessen eine Alternative sucht, hält Baden-Württemberg an einer Zusammenarbeit fest.

Migration hat immer wieder zu Konflikten gehört. Heute werden Muslime angefeindet, vor ein paar Jahrhunderten waren es Katholiken. Religion glich dabei aber immer auch als Heilmittel für das Leid der Menschen, so der Historiker Michael Hochgeschwender.

Vor der Moschee-Eröffnung in Köln-Ehrenfeld mit dem türkischen Staatspräsidenten, hatte der Bundesverfassungsschutz angegeben, dass eine Beobachtung der DITIB geprüft werde. Der NRW-Innenminister sieht zur Zeit jedoch keinen Bedarf.

Vor der Eröffnung der Zentralmoschee in Köln Ehrenfeld gerät die DITIB immer stärker in die Kritik. Der Islam in Deutschland dürfe nicht politisiert werden.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Seitdem Schuljahr 2012/13 bietet NRW den islamischen Religionsunterricht an. Das Modellprojekt läuft nächstes Jahr aus. Das Schulministerium zieht Bilanz und legt eine wissenschaftliche IRU-Evaluation vor.

Heute vor 12 Jahren wurde die Deutsche Islamkonferenz (DIK) einberufen. Im kommenden November soll die vierte DIK beginnen. Sümeyye Yılmaz gibt einen Überblick und fragt, ob die DIK dem Begriff des „runden Tischs“ gerecht wurde?