
Moscheen können nun öffentlich zum mittäglichen Freitagsgebet rufen. In Köln wurde ein Modellprojekt gestartet. Muslimische Vertreter begrüßen den Schritt.

In einigen Städten ist über den Ramadan der Gebetsruf erlaubt. Eine erfreuliche Geste für Muslime im Rahmen der Corona-Einschränkungen.

In Wien fuhr ein Auto mit Polizeibegleitung durch die Straßen und spielte Schüsse und Muezzin-Rufe aus einem Lautsprecher ab. Der Vorfall sorgt für Aufregung.

Nach Protesten aus der Bevölkerung wird es vorerst von einer Moschee in Oberbayern keinen öffentlichen Gebetsruf per Lautsprecher geben.

Der Gebetsruf an einer Moschee in Oer-Erkenschwick darf nach einem Gerichtsentscheid freitags weiter öffentlich vollzogen werden.

Als Zeichen der Solidarität hat die Dar as-Salam Moschee in Berlin öffentlich zum Gebet ausgerufen. Als es zu einer Massenversammlung kam, wurden weitere Gebetsrufe verboten.

In den Niederlanden war gestern an rund 40 Moscheen der Gebetsruf zu hören. Ein Zeichen der Solidarität während der Corona-Krise – auch in Deutschland.

Während der Corona-Krise wird in der Duisburger Zentralmoschee der Gebetsruf öffentlich zu hören sein. Ziel ist es, ein Zeichen der Solidarität mit der muslimischen Gemeinschaft zu setzen.