
Ein Fahrgast soll in Erfurt einen Taxifahrer angegriffen und rassistisch beleidigt haben. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Mindestens zehn Menschen hat der NSU ermordet. Radikalisiert hatten sich Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe in Thüringen. Nun erinnert unweit des Landtags ein Mahnmal an ihre Opfer.

Vor zwei Jahren wurde ein junger Mann in einer Erfurter Straßenbahn aus rassistischen Motiven verprügelt. Der Bundesgerichtshof hatte ein erstes Urteil aufgehoben. Nun wurde der Täter erneut zu einer Haftstrafe verurteilt.

In Erfurt skandierten Männer rechtsradikale Parolen und äußerten sich volksverhetzend. Offenbar couragierte Bürger stellen sie zur Rede, dann kommt es zu Gewalt mit Verletzten.

In Erfurt schaltet ein Immobilienunternehmen eine Wohnungsanzeige mit einem rassistischen Hinweis. Laut Inserat soll sich keine Familie mit Migrationshintergrund melden.

Am Donnerstag wurde im Thüringer Landtag der Entwurf zur geplanten Gestaltung eines Erinnerungsortes für die Opfer der rechtsterroristischen Terrorgruppe NSU präsentiert.

Ein junger Mann steigt in die Straßenbahn. Was dann folgt, geht durch die sozialen Medien. „Es ist unbeschreiblich, was da eigentlich passiert ist“, sagt der Richter. Am Dienstag fiel das Urteil.

Das Markt- und Sozialforschungsinstitut INSA-Consulere in Erfurt hat in einer Umfrage herausgefunden, dass gut vier von zehn Bundesbürgern der Ansicht sind, dass Christen, Juden und Muslime an denselben Gott glauben.

Der Rassistische Angriff auf einen 17-jährigen Syrer sorgte in sozialen Medien für viele empörte Reaktionen und Forderungen. Einer Opferberatung zufolge sind solche Angriffe keine Seltenheit.