
Das jüdische Museum in Berlin initiiert ein Dialogprojekt mit Muslimen und Juden. Überschneidende Themen beider Religionen, aber auch kritische Aspekte wie Antisemitismus sollen diskutiert werden.
Wer glaubt wie und woran in Deutschland? Für eine neue Dokureihe hat sich Reporter Steffen König vom Südwestrundfunk (SWR) auf die Reise zu Gläubigen und Zweiflern begeben.
Eine Studie des GESIS-Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften zeigt, dass das Familienleben in Deutschland maßgeblich von der Konfessionszugehörigkeit bestimmt wird. Muslime zeigen die größte Bereitschaft zu heiraten und viele Kinder zu bekommen.
Das Erzbistum Berlin hat erstmals Muslime aber auch Nicht-Muslime zu einem gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen. Der Einladung folgten über 100 Gäste.
Die Zahl der Muslime in Berlin hat sich in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt, während die Mitgliederzahlen der Kirchen stagnierten oder sogar rückläufig waren. Bei dieser Entwicklung könnte der Islam in zwanzig Jahren die größte Religionsgemeinschaft in der Hauptstadt werden.
Junge Muslime, Juden, Christen und Bahai aus Berlin geben Workshops zu interreligiösem Dialog an Schulen. Alltägliche und gesellschaftspolitische Fragen vor religiösem Hintergrund stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Religionssatire „PK-Irre sind menschlich“ mit Superstar Aamir Khan in der Hauptrolle wurde zum erfolgreichsten Film in Indien und sorgte gleichzeitig für Diskussionen. Nun kommt der Bollywood-Film in die deutschen Kinos.
Verschiedene Gegendemonstrationen wollen dem Auftritt des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders entgegentreten. Christliche, jüdische und muslimische Gemeinden werden eine gemeinsame Gegenkundgebung abhalten.
Der Karfreitag gilt als „Stiller Freitag“ und dient den Christen als Gedenktag an die Kreuzigung Jesus Christi. Es gilt in großen Teilen Deutschlands ein striktes Feierverbot. Kritiker möchten eine Lockerung des Gebots durchsetzen.
Mit der Ausstellung „Ein Gott – Abrahams Erben am Nil“ geht das Bode Museum in Berlin der gemeinsamen Geschichte von Juden, Christen und Muslime im alten Ägypten nach. Die Ausstellung dokumentiert zahlreiche Gemeinsamkeiten, aber auch Konflikte im Alltag der Religionsgemeinschaften.