
Seit der Gründung kämpfen die Verantwortlichen der Projektstelle gegen Rechtsextremismus in Bayern gegen Neonazis und deren Gedankengut. Nun kommt der Rechtspopulismus dazu – und damit viele neue Fragen.

Die neue bayerische Integrationsbeauftragte Kerstin Schreyer will den Fokus ihrer Arbeit auf muslimische Frauen legen.

Künftig ist das Tragen eines Gesichtsschleiers in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens in Bayern verboten. Das beschloss der Landtag. Jedoch ist die Zahl der Burka- und Nikabträgerinnen verschwindend gering.

Die Universität Augsburg eröffnet eine „Forschungs- und Koordinationsstelle Interreligiöse Bildung“ (FIB). Dieser soll sich der Verständigung zwischen dem Christentum, Islam und Judentum widmen. Auch die Einrichtung des Studiengangs „Islamische Religionspädagogik sei geplant.

Die Grünen in Bayern warnen vor einer wachsenden Gefahr durch Rechtsextremisten – und fordern von Innenminister Joachim Herrmann entschlossenes Handeln.

Bayerns Gemeinden wollen nicht entscheiden müssen, ob muslimische Frauen bei Vergnügungsveranstaltungen oder Massenansammlungen ihr Gesicht verschleiern dürfen oder nicht.

Die Zahl muslimischer Schüler in Bayern steigt. Um den Bedarf zu decken, möchte auch die Universität Augsburg islamische Religionslehrer ausbilden. An einem Konzept wird gearbeitet.

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) fordert, dass Minarette nicht höher sein dürfen als Kirchtürme. Doch derartige Anfragen von islamischen Gemeinden sind nicht bekannt.