
Islamische Religionsgemeinschaften fordern die Aufnahme und Unterstützung von geflüchteten Rohingya und ein sofortiges Vorgehen gegen den Völkermord an ihnen.

In der Schweiz dürfte in den nächsten zwei Jahren über ein Burkaverbot abgestimmt werden. Aktivisten haben nach eigenen Angaben genügend Unterschriften für eine Volksabstimmung gesammelt.

Amnesty International liegen Beweise für eine ethnische Säuberung an den Rohingya vor. Ein UN-Hochkommisar nennt die Situation in Myanmar „ein Paradebeispiel für ethnische Säuberung“.

Die Stadt Wien hat einen Religionsleitfaden für Kindergärten herausgegeben. Auch konfessionelle Kindergärten sind nun verpflichtet, die Vielfalt der Religionen zu vermitteln und dürfen keinen Fokus auf eine Glaubensrichtung mehr legen.

Die prekäre Lage der verfolgten Rohingya Muslime spitzt sich dramatisch zu. Die Berichte von Flüchtlingen und Warnungen von Beobachtern bestätigen sich – die UN sagen nun: Es sieht nach ethnischer Säuberung in Myanmar aus.

Circa eine Viertel Millionen Rohingya sind auf der Flucht. Das sind ungefähr 100.000 Menschen mehr als erwartet. Die Situation ist und bleibt verheerend.

Menschenrechtsorganisationen beklagen eine „systematische Unterdrückung“ von Muslimen in Myanmar, die sich nicht mehr nur auf die Rohingya beschränkt und fordern ein Ende der Menschenrechtsverletzungen in Burma.

Islamische Hilfsorganisationen und Religionsgemeinschaften führten auch dieses Jahr Kurbankampagnen durch. Erste Zahlen zeigen, dass die Spendenaktionen ein großer Erfolg sind.

Ausnahmezustand in den USA. Nach der Flutkatastrophe in Houston reagieren Moscheen und bieten allen Hilfesuchenden eine Unterkunft und Verpflegung an.