
Vor einer Moschee in der schwedischen Stadt Malmö sind mehrere Schüsse gefallen. Niemand wurde verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2018. IslamiQ wünscht einen guten Start ins neue Jahr und freut sich auf die kommende Zeit.

Der ehemalige Politiker Donatello Poggi hatte in einem Artikel den Genozid an den bosnischen Muslimen in Srebrenica geleugnet und wurde dafür verurteilt. Das Schweizerische Bundesgericht hat diese Verurteilung nun aufgehoben.

In Xinjiang geht China mit zunehmender Härte gegen die muslimischen Uiguren vor. Doch werde die Situation der Muslime von Medienberichten bewusst verharmlost.

China habe dazu beigetragen, dass in Myanmar ein befristeter Waffenstillstand beschlossen wurde. Das hat die Armee erklärt. Die vertriebene Rohingya findet aber keine Erwähnung in der Erklärung.

Das dänische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet. Künftig müssen Muslime ihre Einbürgerung mit einem Handschlag besiegeln.

Griechenland wurde vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt, weil im Falle eines Erbstreits das islamische Erbrecht angewendet wurde. Dies dürfe nur angewendet werden, wenn die Betroffenen dadurch keine Diskriminierung erfahren.

Im schweizerischen Kanton Waadt leben rund 30 000 Muslime. Sie werden voraussichtlich Pionierarbeit leisten. Der kürzlich gegründete Verband der muslimischen Gemeinden (UVAM) ist als erste Union ihrer Art auf dem besten Weg, rechtliche Anerkennung im Kanton zu erlangen.

In Bergamo macht ein Anti-Moscheen-Gesetz der rechten Lega die Neueinrichtung von Moscheen so gut wie unmöglich. Mit dem Verkauf einer Kirche an Muslime wurde eine Debatte ausgelöst.