
Griechenland wurde vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt, weil im Falle eines Erbstreits das islamische Erbrecht angewendet wurde. Dies dürfe nur angewendet werden, wenn die Betroffenen dadurch keine Diskriminierung erfahren.

Im schweizerischen Kanton Waadt leben rund 30 000 Muslime. Sie werden voraussichtlich Pionierarbeit leisten. Der kürzlich gegründete Verband der muslimischen Gemeinden (UVAM) ist als erste Union ihrer Art auf dem besten Weg, rechtliche Anerkennung im Kanton zu erlangen.

In Bergamo macht ein Anti-Moscheen-Gesetz der rechten Lega die Neueinrichtung von Moscheen so gut wie unmöglich. Mit dem Verkauf einer Kirche an Muslime wurde eine Debatte ausgelöst.

In Wien gingen etwa 17 Tausend Demonstranten auf die Straße um gegen die „rassistische“ Migrationspolitik der rechtspopulistischen Regierung zu protestieren.

Eine junge Stundentin aus Tensessee musste aufgrund des Tragen eines Kopftuchs den Unterricht verlassen. Jetzt möchte sie gegen das College klagen und bekommt Unterstützung.

Der französische Senat bekräftigte das bestehende Burkaverbot. Zuvor bewerteten Menschenrechtker das Verbot als Verstoß gegen die Religionsfreiheit.

Die Internationale Vereinigung muslimischer Gelehrter (IUMS) hat eine Presseerklärung zur Verfolgung der muslimischen Minderheit der Uiguren in China herausgegeben. Sie verurteilen die inhumane Behandlung der Uiguren.

Am Samstag wählt die IGGÖ einen neuen Präsidenten. Der amtierende IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun ist im Zuge der Moscheeschließungen in Missgunst gefallen und wurde zum Rücktritt aufgefordert. Er wird nicht kandidieren.

Im Jemen droht eine Hungerkatastrophe in Folge des Krieges. Davor warnt das Welternährungsprogramm.

Lange schien Spanien immun gegen die vielen rechtsextremen Strömungen in Europa. Nun hat überraschend die ultrarechte Vox in Andalusien das politische Parkett betreten – und zwar gleich mit einem zweistelligen Ergebnis. In Madrid herrscht Katerstimmung.