In den Freitagspredigten der muslimischen Religionsgemeinschaften werden diese Woche unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Neben Vorbildern, ethischen und moralischen Normen, die von den Religionsgemeinschaften thematisiert werden, gibt es auch einen Einblick in die muslimische Bestattungskultur in Deutschland.
Die vermutlich größte Fachbibliothek Europas zum Thema Islam entsteht derzeit in Mannheim. Nach über fünf Jahren Arbeit ist der Präsenzbestand auf 25.000 Bände angewachsen. Demnächst soll die Bibliothek auch dem Fachpublikum zugänglich sein.
Unsere Reihe „Ein Hadith – Ein Gedanke“ befasst sich in dieser Woche mit dem Familienleben der Muslime. Ein respektvoller, wertschätzender und empathischer Umgang zwischen Ehepartnern – dies lernen wir aus dem Vorbild des Propheten Muhammad (s).
Michael Oberkötter, Ministerialrat im Wissenschaftsministerium, hat auf der gemeinsamen Jahrestagung der theologischen Fakultäten der Universitäten Münster und Osnabrück Prof. Mouhanad Khorchide ausdrücklich in Schutz genommen.
In Nordrhein-Westfalen ist der Lehrplan für islamischen Religionsunterricht in Kraft getreten. Der kompetenzorientierte Lehrplan wurde vorher von den Religionsgemeinschaften und dem Beirat für islamischen Religionsunterricht angenommen.
Mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten beschäftigen sich die muslimischen Religionsgemeinschaften in dieser Woche in ihren Freitagspredigten. Aber auch die öffentlich-rechtlichen bieten interessante Einblicke und Ansichten.
Die Islamische Gemeinde Glinde und die Bürgerinitiative „Glinde gegen Rechts“ werden vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein mit dem „Leuchtturm des Nordens“ ausgezeichnet. Hintergrund ist die Unterstützung von Lampedusa-Flüchtlingen.
Spielsucht betrifft Menschen aus allen sozialen Schichten. Doch gerade bei Menschen mit einem Migrationshintergrund und auch bei Muslimen ist die Gefahr in den Teufelskreis zu geraten, sehr hoch. Und der Ausstieg umso schwieriger.
Brauchen Muslime eigene Kindergärten? Sind diese schädlich für die Integration? Können Kinder dort überhaupt die deutsche Sprache lernen? – Solche und weitere Fragen musste die DITIB in Mannheim beantworten, ehe sie als Träger eines Kindergarten anerkannt wurde.