Die Aktion Deutschland Hilft ruft zur Nothilfe für den Gaza-Streifen auf. Auch Islamic Relief Deutschland hilft vor Ort der vom Krieg betroffenen Zivilbevölkerung. Andere muslimische Organisationen aus Deutschland bleiben Gaza meist fern.
Der „Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“ (BHDS) hat erklärt, ausnahmsweise keine Einwände gegen die Königswürde eines muslimischen Schützenkönigs zu erheben. Damit endet eine Provinzposse, bei der ein katholischer Verband auf seinem Recht auf Ausschluss von Andersgläubigen beharrt.
Eine neue repräsentative Umfrage zeigt: Nur 44 Prozent der Deutschen sehen den Islam als ein Teil Deutschlands an. Eine knappe Mehrheit von 53 Prozent der Deutschen ist aber für eine Ächtung von Muslimfeindlichkeit – genauso wie beim Antisemitismus.
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe durch den Zentralrat der Juden. Der Islam sei „strukturell antirassistisch“, betont der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek und mahnt zu einer Unterscheidung zwischen legitimem Protest gegen israelische Kriegspolitik und Antisemitismus.
Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, hat den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft kritisiert, weil sie einen muslimischen Schützenkönig nicht akzeptieren will. Lüders spricht von einer „intoleranten und diskriminierenden“ Haltung.
Ein muslimischer Schützenkönig? Nach Meinung des katholischen „Bundes Historischer Deutscher Schützenbruderschaften (BHDS)“ geht das nicht. Das sorgt für Kontroverse. Der Vorsitzende des Bundes beruft sich auf die Satzung, die Kritiker auf Integration und Nächstenliebe. Von Sabine Kleyboldt.
Die Barmherzigkeit Allahs ist groß. Wer eine Sünde begangen hat, und diese nach tiefer Einsicht ernsthaft bereut, der kann auf die Vergebung Allahs hoffen. Unser Thema diese Woche bei „Ein Hadith – Ein Gedanke“.
Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, hat die Vorwürfe des Zentralrats der Juden, die muslimischen Verbände würden zu wenig gegen Antisemitismus tun, zurückgewiesen. Mazyek mahnte zudem zu einer Unterscheidung zwischen Kritik an der israelischen Politik und Antisemitismus an.
Das Abrahamische Forum in Deutschland hat angesichts der jüngsten antisemitischen Vorfälle zu einem deutlich stärkeren Engagement gegen Rassismus aufgerufen. Es sei wichtig Solidarität mit den Opfern von Rassismus zu zeigen.