Mehr als 2.000 Moscheen nehmen an der gemeinsamen Aktion des Koordinationsrates der Muslime (KRM) „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“ teil. Jetzt steht auch fest, welche Moscheen im Zentrum der Aktion stehen werden.
Die vier großen muslimischen Religionsgemeinschaften im Koordinationsrat der Muslime (KRM) rufen zu einer gemeinsamen Aktion gegen Hass und Rassismus am 19. September auf. In Berlin wurde das Vorhaben in der Bundespressekonferenz vorgestellt. 2.000 Moscheen werden sich laut KRM beteiligen.
Nach der Enthauptung des britischen Entwicklungshelfers David Haines haben Muslime in Großbritannien Angst vor einer neuen Welle von Gewalt gegenüber Muslimen, muslimischen Einrichtungen und Gebetshäusern. Auch in Deutschland geben die Taten der ISIS Anlass zur Sorge.
An einer Großkundgebung gegen Antisemitismus und Rassismus vor dem Brandenburger Tor nahmen mehr als 4.000 Personen teil. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Vertreter der Kirchen erteilten dem Antisemitismus eine klare Absage. Muslime waren in die Veranstaltung nicht eingebunden.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft Israel Kriegsverbrechen und Massaker währen des Gaza-Kriegs vor. Human Rights Watch fordert eine genauere Untersuchung der Vorfälle. Israel dürfe Kriegsverbrechen nicht erneut ignorieren.
Neid gilt im Islam als Quelle für Unzufriedenheit. Er ist eine negative Eigenschaft, von dem man sich nur schwer befreien kann. Unser Thema bei „Ein Hadith – Ein Gedanke“.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten verschiedenen Themen. Die Themen in dieser Woche im Überblick: Hadsch und Zikr (Gedenken Allahs).
Einseitige Anpassungsforderungen an Muslime und Islam hat der Theologe Christoph Markschies deutlich zurückgewiesen. Die freiheitlich-demokratische Gesellschaft zu akzeptieren sei auch immer wieder eine Aufgabe für Andere.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, fordert von der Bundesregierung eine stärkere Unterstützung im Kampf gegen Extremismus. Konkret schlägt der ZMD-Vorsitzende Schulungen für Imame vor.
Auch dreizehn Jahre nach den Terroranschlägen weiß noch fast jeder Bundesbürger, wo er am 11. September 2001 war. Soziologen der Universität Duisburg-Essen haben nun herausgefunden, dass das Ereignis das Lebensgefühl einer ganzen Generation mitgeprägt hat.