Beim „Tag der Religionen“ in Osnabrück hat sich der „Runde Tisch der Religionen in Deutschland“ für ein verstärktes friedliches Miteinander ausgesprochen. Muslime beklagten, es sei hierzulande nicht leicht, sich mit Aufrufen zum friedfertigen Miteinander die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten dem Thema des Gleichgewichts zwischen Diesseits und Jenseits und dem Thema Ehebruch. Die öffentlich-rechtlichen Angebote bieten auch interessante Einblicke.
Sind die Demonstrationen der „Hooligans gegen Salafisten“ ein erstes Zeichen für die Entstehung einer neuen islamfeindlichen Bewegung? Vor einer solchen Entwicklung warnt die Konflikt- und Gewaltforscherin Claudia Luzar. Sie sieht die Zivilgesellschaft gefordert.
Ist ein Interview des scheidenden Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein Affront gegen die Muslime in Deutschland? Nein, sagt der KRM-Sprecher Erol Pürlü und macht darauf aufmerksam, dass Schneider die Bemühungen der Muslime begrüße.
Schreiende Frauen mit Kopftüchern und langen Kleidern stehen tränenüberströmt am Grab. Das vermitteln oft TV-Bilder aus islamischen Kulturkreisen. Die Bremer Kulturwissenschaftlerin Gudrun Zimmermann erläutert im Interview mit Samuel Dekempe (KNA) muslimische Trauerrituale.
Barbara John kritisiert, dass weiterhin kein Verantwortlicher für die Mordserie der rechten Terrororganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) zur Rechenschaft gezogen wurde. Sie verlangt auch eine bessere Umsetzung der Vorschläge des Untersuchungsausschusses im Bundestag zum NSU.
Eine neue Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité Berlin deutet darauf hin, dass sich türkeistämmige Migranten mehr Hilfe im Pflegefall wünschen. Die Studie gibt mit ihren Ergebnissen Einblick in das oft angstbehaftete Thema Pflege im Alter.
Auch drei Jahre nach dem Auffliegen der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) gibt es keine Fortschritte in der Aufklärung der Mordserie. Scharfe Kritik kommt jetzt aus der muslimischen Community – man erinnert an das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Vergangene Woche wurde im Dinslakener Stadtteil Lohberg ein Bergpark auf einem alten Zeche-Gelände eröffnet. Muslime und Christen sprachen ein Friedensgebet. Lohberg steht seit geraumer Zeit wegen Extremisten im Mittelpunkt der Berichterstattung. Ein Bericht von Ulrich Wilmes (KNA).