
AfD-Chefin Frauke Petry spricht sich für ein Minaretten- und Muezzinverbot aus. Derweil lädt der Zentralrat der Muslime in Deutschland die AfD-Chefin zu einem Treffen ein.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Ein Drittel der Bundesbürger vertritt laut einer Umfrage die AfD-Position, dass der Islam als Religion nicht mit dem
Grundgesetz vereinbar ist. 59 Prozent stimmten der Meinung nicht zu.

Die Debatte über die ausländische Finanzierung islamischer Religionsgemeinschaften in Deutschland hält an. Diverse Politiker forderten ein schnelles Ende der sogenannten „Import-Imame“ und griffen vor allem die DITIB an. Die hat nun die Vorwürfe zurückgewiesen und bekam Unterstützung vom ZMD und dem Islamrat.

„Der Islam gehört zu Deutschland“, sagt die Bundeskanzlerin. „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, hält die AfD dagegen. Eine neue Studie zu Religion und Integration zeigt: Die Mehrheit der Muslime hat schon das Gefühl, „ich gehöre dazu“.

Der NPD-Politiker Safet Babic ist wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Bei einer Kundgebung in Trier hat er nach Ansicht des Gerichts Asylbewerber beleidigt und zu Hass gegen Ausländer und Muslime aufgestachelt.

Am Wochenende wählte die Schura Niedersachsen auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand.

Der Umgang mit dem Islam sorgt weiter für Diskussionen. In der Debatte um einen Anti-Islam-Kurs der AfD weist der frühere Verfassungsrichter Dieter Grimm darauf hin, dass Religionen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sein müssen.

Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge für ein Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit. Andererseits sind die meisten nicht damit einverstanden, den Bau von Minaretten gesetzlich einzuschränken

Das Avicenna-Studienwerk möchte mit dem Flüchtlingsprojekt „Unsere Zukunft. Mit Dir!“ engagierte Stipendiaten darauf vorbereiten, Geflüchtete mit einer größtmöglichen kulturellen Sensibilität in ihrem neuen Umfeld zu unterstützen.