
Wie viel Rassismus gibt es in der deutschen Polizei? In manchen Polizeibehörden hat man sich dazu schon umgeschaut, in anderen noch nicht.

Auf einem Spielplatz in Dresden wurde eine Mutter und ihr dreijähriges Kind von Unbekannten angegriffen. Die Tat lässt Erinnerungen an Marwa El-Sherbini aufkommen.

Die Grünen wollen den Rassebegriff aus dem Grundgesetz streichen. Von SPD, Linken und FDP bekommen sie Rückendeckung, Bundesinnenminister Seehofer ist offen für Gespräche.

Die Zahl der Rechtsextremisten hat in NRW ein neues Niveau erreicht. Sorgen bereitet dem Verfassungsschutz das Internet als Radikalisierungsmaschine, die irrsinnig anmutendem Verschwörungsglauben massive Reichweite beschere.

Schlechte Chancen bei der Wohnungssuche wegen schwarzer Haut oder eines Kopftuchs, sexistische Äußerungen auf der Arbeit – täglich sind Menschen Diskriminierung ausgesetzt. Besonders oft geht es um Rassismus.

Racial Profiling, rassistische Strukturen und rechtsextremistische Chatverläufe bei der Polizei. Für die Polizeigewerkschaft seien es nur „Anschuldigungen“.

Im Internet hatte ein Rechtsextremist aus Niedersachsen einen Anschlag auf Muslime angekündigt. Den Ermittlern zufolge nahm er dabei Bezug auf rechtsextremistische Attentäter.

Am Samstagmorgen hat ein 24-Jähriger in Saarbrücken versucht einen Studenten aus Gabun mit dem Messer zu töten. Der Täter wurde kurz darauf festgenommen.

George Floyd, der bei einem brutalen Polizeieinsatz starb, ist nach Ansicht des Anwalts seiner Familie ein Opfer der „Pandemie des Rassismus“ in den USA. Hierzulande gibt es ähnliche Probleme – und daran wollen Tausende an diesem Samstag erinnern.