
Mit einer hessenweiten Aktion setzen Ermittler ein Zeichen gegen Hate Speech im Internet. Gegen elf Beschuldigte wird nun ermittelt. Auch einzelne Bürgerinnen und Bürger können ihren Beitrag leisten, um Hass im Netz zu bekämpfen.

Ein Hetz-Video zum Hanauer Anschlag verhöhnt und diffamiert die Opfer des Anschlags. Oberbürgermeister Kaminsky lässt das nicht unbeantwortet.

Nach der Zerstörung eines Gedenkorts für Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau in Köln sucht die Polizei nach Zeugen. Kein Einzelfall.

Die Zahl der neuen Verdachtsfälle wegen Rechtsextremismus in der Bundeswehr ist im vergangenen Jahr auf 477 gestiegen.

Bei der Berliner Polizei soll eine neue interne Ermittlungsgruppe Verbindungen von Polizisten zu rechtsextremistischen Kreisen und Straftaten untersuchen.

Berlin führt als erstes Bundesland eine Expertenkommission zu antimuslimischem Rassismus ein. Damit reagiert die Justizverwaltung unter anderem auf den rechtsextremistischen Terroranschlag am 19. Februar 2020 in Hanau.

Jahrelang verübten rechtsextreme Täter Brandanschläge in Neukölln auf Initiativen und Aktivisten. Das Verhältnis zwischen Polizei und den Opfern ist schon lange zerstört. Ein Untersuchungsbericht sieht die Schuld daran auch bei der Polizei.

In Frankfurt wurden zwei Gedenkplakate für die Opfer des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau mit Hakenkreuzen beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.

Innerhalb von nur fünf Minuten und sechs Sekunden verloren am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen durch den rassistisch motivierten Anschlag ihr Leben. Die Frage, wie es dazu kommen konnte, lässt ihre Angehörigen auch ein Jahr später nicht los.