Weil sie ein Kopftuch bei der Arbeit tragen will, wurde eine muslimische Krankenschwester von einem katholischen Krankenhaus in Dortmund entlassen. Muslime und Gewerkschafter kritisieren die Kündigung. Die Krankenschwester klagt gegen ihre Entlassung – mit wenig Aussicht auf Erfolg.
In unserer Reihe „Ein Hadith – Ein Gedanke“ geht es heute um die Zakat, die oft nur unzureichend als „Almosen“ oder „Spende“ beschrieben wird. Dabei ist die Zakat eine gottesdienstliche Handlung, die mit dem Paradies belohnt werden kann.
Das Hauptthema der Religionsgemeinschaften in den Freitagspredigten ist in dieser Woche das Thema Zakat. Darüber hinaus geht es auch um den Koran. Nicht ganz aus den Augen sollte man auch nicht die Angebote der öffentlich-rechtlichen Anstalten lassen.
Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel hat sich bei einem Iftar-Empfang für mehr Muslime in öffentlichen Ämtern ausgesprochen. Muslime würden in der Arbeitswelt ausgegrenzt und als fanatisch bezeichnet. Dem müsse entgegengewirkt werden.
Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zum bestehenden Burka-Verbot in Frankreich kritisiert. Ein solches Verbot könne auch eine Einschränkung der Religions- und Meinungsfreiheit bedeuten, erklärte Mazyek.
Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat seinen Rücktritt angekündigt. Als Grund nannte Schneider die Krebserkrankung seiner Frau. Für seine Entscheidung wurde dem Ratsvorsitzenden Respekt gezollt.
In Dresden wird heute an die vor fünf Jahren von einem Rechtsextremisten ermordete Muslimin Marwa El-Sherbini erinnert. KRM-Sprecher Kızılkaya mahnt zu einem stärkeren Engagement gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit. Der 1. Juli wird zum „Tag gegen antimuslimischen Rasissmus“.
Verschiedene Vertreter gesellschaftlicher Akteure und politischer Parteien haben sich zum Ramadanbeginn mit Grußbotschaften zu Wort gemeldet und den Muslimen gratuliert. Eine kleine Zusammenstellung.
Ramadan als bloßes Hungern und Verdursten zu verstehen wird dem Geist dieses Monats nicht gerecht. Darauf macht Jasser Abou Archid aufmerksam. Er sieht den Ramadan als einen Monat, der den Menschen viele positive Dinge gibt.
Ein berühmter Ausspruch des Propheten Muhammad (s) erklärt, dass das Fasten ein Schutz sei. Diese Eigenschaft des Fastens kann man ganz besonders im Monat Ramadan beobachten. Unser Thema bei „Ein Hadith – Ein Gedanke“.