Ist die Mevlana Moschee Berlin Opfer eines Brandanschlags? Darauf deuten neue Erkenntnisse der Berliner Polizei hin. Die Ermittler haben am Tatort Spuren einer brennbaren Flüssigkeit gefunden. Innensenator Henkel erklärte, die Polizei werde alles dafür tun, die Tatursache zu ermitteln.
Die Religionsgemeinschaften widmen sich in dieser Woche verschiedenen Themenschwerpunkten in den Freitagspredigten. So geht es um Hochzeiten, Halal-Nahrung und den Charakter des Propheten Muhammad (s).
Die Mevlana Moschee in Berlin-Kreuzberg fühlt sich allein gelassen. Es gibt kaum Solidaritätsbekundungen mit der Gemeinde. Der Staatsschutz hat zudem seine Ermittlungen mittlerweile eingestellt. Es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung oder eine politisch motivierte Tat, heißt es.
Die muslimischen Religionsgemeinschaften haben den Terror der sogenannten ISIS-Milizen im Irak verurteilt. Die Religionsgemeinschaften stellen klar: Die von der ISIS ausgehende Gewalt ist mit dem Islam nicht vereinbar.
Rechtsextreme Inhalte im Netz nehmen zu. Darauf macht die länderübergreifende Stelle für den Jugendschutz im Internet, jugendschutz.net, in ihrem Jahresbericht 2013 aufmerksam. Mit perfiden Strategien greifen Rechtsextreme auch im Netz Islam und Muslime an.
In Berlin und Bielefeld kam es zu zwei Bränden in Moscheen. In einem Fall schloss die Polizei schnell eine politisch motivierte Tat aus. Im anderen Fall ermittelt der Staatsschutz wegen möglicher politischer Hintergründe der Tat.
Der Zentralrat der Juden kritisiert das angeblich fehlende Engagement muslimischer Religionsgemeinschaften gegen Antisemitismus. Muslime weisen diese Vorwürfe von sich – zu Recht, wie ein Blick hinter die Kulissen zeigt.
Wenn das Wort Dschihad fällt, denkt man im Westen an ganz viele Dinge – nur meistens nicht an das, was Muslime mit diesem Wort verbinden. Unser Thema in „Ein Hadith – Ein Gedanke“.
Gibt es in Flüchtlingsheimen ein Problem zwischen Christen und Muslimen? So jedenfalls stellte es Martin Neumeyer (CSU), Integrationsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung, dar und verlangte eine getrennte Unterbringung von Flüchtlingen. Die Diakonie lehnt den Vorschlag ab – aus guten Gründen.
In dieser Woche widmen sich die Religionsgemeinschaften in den Freitagspredigten (Hutba) verschiedenen Themen. Zweimal geht es um schlechte Angewohnheiten und einmal darum, wie man zum Guten einlädt.