Am Donnerstag beginnt der Fastenmonat Ramadan. In dieser Zeit laden verschiedene Religionsgemeinschaften, islamische Vereine, Organisationen und Initiativen zum gemeinsamen Fastenbrechen ein.
Über 1000 Delegierten nahmen bei der diesjährigen Hauptversammlung der Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) teil. Neben den Tätigkeits- und Finanzberichten, stand die Wahl des neuen Generalsekretärs auf der Tagesordnung.
Betül Ulusoy wurde eine Referandarstelle aufgrund des Kopftuchs verweigert. Kürzlich bestätigte das Bezirksamt, dass sie arbeiten kann. Jetzt ist bekannt, dass sie die Stelle nicht antreten wird.
Die Eröffnung der neuen Moschee in Pfaffenhofen löste viel Protest in der rechtsextremen Szene aus. Hassmails und Mordrohungen an lokale Politiker waren die Folge. Deshalb demonstrierten rund 500 Menschen in der bayerischen Stadt für die Eröffnung der Moschee.
In München eröffnete das erste Pflegeheim einen Wohnbereich speziell für Muslime. Dadurch soll den spezifischen religiösen und kulturellen Bedürfnissen von pflegebedürftigen Muslimen Sorge getragen werden.
In Baden-Württemberg wird der islamische Religionsunterricht an öffentlichen Schulen weiter ausgebaut. Inzwischen wurde der Religionsunterricht in vielen Bundesländern als reguläres Schulfach eingeführt und etabliert.
Eine evangelische Kirche in Berlin integriert ein muslimisches Grabfeld und schafft so einen interreligiösen Friedhof. Damit reagiert die Kirche auf den erhöhten Bedarf nach islamischen Bestattungsmöglichkeiten in Berlin.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten (Hutba) verschiedenen Themen. In dieser Woche geht es um den gesegneten Monat Ramadan und das Fasten.
Laut Medienberichten soll der Bürgermeister von der bayrischen Stadt Pfaffenhofen, Morddrohungen bekommen haben. Er soll sich zuvor für die Eröffnung einer Moschee eingesetzt und eine Kundgebung gegen die Moschee kritisiert haben.