
Der UN-Sonderbeauftragte Heiner Bielefeldt sieht Integrationsverpflichtungen besonders kritisch und hält sie für Flüchtlinge nicht für sinnvoll. Von Muslimen „Sonderbekenntnisse“ zu verlagen, schaffe eher Misstrauen.
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) bedauert die Entwicklungen der fremdenfeindlichen Übergriffe und den andauernden Erfolg der Pegida in der Landeshauptstadt Dresden. Sie sollen den Ruf des Bundeslandes Sachsen auf langer Frist geschädigt haben.

Der Historiker Michael Borgolte schlägt aufgrund der hohen Anzahl der Flüchtlinge im Land vor, das muslimische Ramadanfest als deutschen Feiertag einzuführen. Dies könne das Bewusstsein zu mehr Akzeptanz fördern.

Aus einer Umfrage der deutschen Presse Agentur (dpa) geht hervor, dass die Zahl der islam- und fremdenfeindlichen Übergriffe in Deutschland stark angestiegen ist. Das bedeute einen starken Zulauf für die rechte Szene in Deutschland.

Die Kölner Muslima Ayşe Akova schreibt über ihren Einsatz als Freiwillige in einem Flüchtlingscamp auf der griechischen Urlaubsinsel Lesbos. Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen aus aller Welt hilft sie den Flüchtlingen.

Die Vorsitzenden der IGMG und der DITIB haben anlässlich des Weihnachtsfestes Grußworte veröffentlicht. Im Vordergrund stehen gesellschaftlicher Zusammenhalt und Mitgefühl.

Die Mevlana Moschee in Berlin-Kreuzberg erhielt ein Paket mit einem Schweinekopf und einem Koran. Bereits 2014 wurde ein Brandanschlag auf die Moschee verübt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Im nächsten Jahr wird die Deutsche Islam Konferenz ihren Arbeitsschwerpunkt auf die muslimische Seelsorge in öffentlichen Anstalten legen. Zudem werde auch das muslimische Engagement in der Flüchtlingshilfe besprochen.